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März 2010
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Archiv der Kategorie Traum

Das Leben feiern

Vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mit einer Kollegin, die ich sehr gerne habe, über das Thema “Was ist Realität”. Wir sprachen über Fernsehsendungen, die sich nur mit Armut und Mangeldenken beschäftigen. Ich sagte zu ihr, dass es nicht das ist, worauf ich meine Aufmerksamkeit legen möchte. Sie sagte: “Aber das ist die Realität!” Ich erwiderte, dass das ziemlich einseitig wäre, wenn das die Realität wäre. Weiter führte ich das dann nicht aus, denn ich bin mittlerweile  der Meinung, dass wir unsere Realität selbst erschaffen können.

Natürlich hatte  ich auch schon viele Zeiten, eigentlich sogar einen Großteil meines bisherigen Lebens, an denen ich die Realität nur in düsteren Farben sehen konnte und sie als unabänderlich sah. Dann hatte ich Phasen, in denen ich alles aufs Karma schob. “Ja, ich scheine wohl in anderen Leben ein besonders schlechtes Karma aufgebaut zu haben und nun muss ich die Suppe auslöffeln.” Doch inzwischen habe ich gelernt, dass dies nur zum Teil die Wahrheit ist. Sicher ist es so, dass wir hier in dieser Welt unsere Erfahrungen machen und manchmal Entscheidungen treffen, die spätere Auswirkungen haben, die unangenehm sind. Doch wenn wir dies als etwas Unabänderliches sehen, dann heißt es, dass wir noch nicht voll die Verantwortung für unser Leben übernommen haben.

Doch was bedeutet es wirklich, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen? Für mich gehören dazu mehrere Dinge.

Für meine Gefühle bin ich selbst verantwortlich. Ich kann sie jederzeit ändern.

Ein Beispiel dazu: Als ich heute einkaufen war, hörte ich, wie eine Frau ganz begeistert erzählte, dass ihre Tochter zurzeit in den USA ist. Sofort dachte ich daran, dass ich auch mal davon geträumt habe, dort zu leben. Jetzt bin ich schon fast 46 und habe es immer noch nicht geschafft. Es fielen mir noch ein paar weitere Dinge ein, die ich alle noch in diesem Leben tun wollte und bisher nicht getan habe und plötzlich wurde ich ganz unzufrieden. Mir fiel nur noch alles das ein, was ich noch nicht in meinem Leben geschafft habe, und ich wurde traurig. Als ich zu Hause war, tat ich erst mal alles, um mich in ein gutes Gefühl zu bringen. Ich machte mir etwas Schönes zum Essen, ruhte mich aus und hörte meine Lieblingslieder. So langsam spürte ich, dass meine Gefühle von unglücklich sein und Mangeldenken wieder in Richtung Glücklichsein gingen.

Ich kann altes Karma loslassen und mich für die Liebe öffnen.

Sicher gibt es Situationen, da muss man durch, weil man etwas auszugleichen und etwas zu lernen hat. Auch ich hatte viele dunkle Zeiten in meinem Leben und es ist auch heute noch nicht immer einfach. Doch auch hier hilft es meiner Meinung nach nur, wenn man sich dafür öffnet, dass man jederzeit von der göttlichen Liebe getragen wird, die immer stärker ist als alles andere. Diese Liebe hilft auch, das loszulassen, was im Weg steht, um das volle Potenzial zu leben. Stellen Sie sich mal vor, Sie sind nur noch Liebe, Sie sind göttlich, wie das wäre. Die Liebe hilft einem auch, versteckte Muster und Programme zu entdecken, die im Unterbewusstsein laufen, ohne dass man es merkt. Jeder Mensch hat dafür seine, bzw. jede Seele hat dafür ihre ganz spezielle innere Führung, die so individuell ist, dass sie genau passt, wie eine Blaupause. Ich lernte in diesem Jahr z. B. eine Ausbildung kennen, die mir dabei hilft, viele dieser unbewussten Programme zu erkennen und zu lösen. Dafür bin ich unendlich dankbar.

Die äußere Realität spiegelt unsere innere Realität

Das ist etwas, das ich lange Zeit auch nicht glauben wollte. Aber es wird für mich immer klarer. Wenn ich im Inneren immer traurig bin und nur darüber nachdenke, was alles in meinem Leben fehlt, wie soll ich dann Fülle und Freude in mein Leben ziehen. Das Gesetz der Resonanz kennen ja mittlerweile viele. Es besagt, dass man genau das in sein Leben zieht, was man ausstrahlt. Manche spirituellen Lehrer sagen auch: “Wie innen so außen”. Das besagt eigentlich nichts anderes. Dazu wieder ein kleines Beispiel aus meinem Leben. Ich habe mich heute mal wieder über die Bahn geärgert, denn ich wollte Sonntag ganz früh nach Mannheim fahren. Doch den einen Zug hat die Bahn ersatzlos gestrichen und bei den Regionalzügen gibt es wegen Bauarbeiten auch noch Schienenersatzverkehr mit mehrfachem Umsteigen. Toll! Da schleichen sich doch schnell so Gedanken ein, wie “Warum ist das alles immer so beschissen?” “Ich fühle mich alleine gelassen.” “Immer muss ich es so schwer haben?” Bevor ich da noch weiter einstieg, sagte ich zu mir: “Stopp! Was möchte mir die Situation sagen? Welche Möglichkeiten habe ich im Moment? Ich könnte z. B. nur einen Termin wahrnehmen und später fahren oder gar nicht fahren. Oder natürlich auch zigmal umsteigen… Das ist doch eine große Fülle an Möglichkeiten, oder ?”  :-) Ich werde das Sonntagmorgen ganz spontan entscheiden.

Kreiere dir deine Realität - feiere dein Leben

Dann habe ich mich plötzlcih daran erinnert, dass ich ja sowieso mich räumlich verändern möchte, und es vielleicht an der Zeit ist, mir ein neues Zuhause zu kreieren. Also: Ärger loslassen, Kopfhörer auf und meine Lieblingslieder hören, um mich in ein glückliches Gefühl zu bringen, denn wenn man glücklich ist, kann man sich seine (zukünftige) Realität besser erschaffen. Dann habe ich mir aufgeschrieben, wie ich wohnen möchte, was mir wichtig ist. Z. B. habe ich aufgeschrieben: “Ich lebe mit Freunden in einem Haus mit Garten oder Innenhof.” Wichtig ist nämlich, dass  man nicht schreibt: “Ich wünsche mir…”, sondern ich bin, ich lebe, etc. Dieses “Ich bin” hat eine starke Kraft. Es hat mir viel Freude gemacht, das aufzuschreiben und es mir auch gleichzeitig innerlich vorzustellen und es zu fühlen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass man nicht im Opferbewusstsein verharrt, sondern die Verantwortung übernimmt. Ich akzeptiere die jetzige Situation, wie sie ist, bedanke mich dafür und erschaffe mir eine neue Situation. Und dann kommt das Wichtigste …. loslassen und darauf achten, welche Anstöße die innere Führung gibt, was man tun kann oder ob man seinen Traum vielleicht noch verändern sollte, denn Veränderungen sollten immer nur im Einklang mit der weisen, liebenden göttlichen Energie geschehen. Aber da ich Seele bin, bin, bin ich selbst Teil dieser Energie und kann das tun, was ich tun muss, um mein Leben zu verändern und dann imemr wieder auch loslassen.

Seitdem ich nach diesen Prinzipien lebe, bin ich viel glücklicher als vorher. Wie viele Jahre habe ich gebraucht, bis ich so weit gekommen bin, dies zu erkennen. Verantwortung für das eigene Leben übernehmen heißt für mich, dass ich mein göttliches Selbst lebe und dann kann ich auch sagen, ich feiere mein Leben.

Wann beginnen Sie damit?

Tipp: Sie haben einen Traum, den Sie in Ihrem Leben verwirklichen möchten. Tun Sie alles dafür, dass Sie glücklich sind. Das kann mit Hilfe von Musik geschehen oder auch einfach in der Natur, oder …? Finden Sie Ihre eigene Methode, um glücklich zu sein, denn Sie sind einzigartig. Mit dem Glücksgefühl kommt meistens auch die Dankbarkeit. Nehmen Sie das Gefühl von Glück und Dankbarkeit in jede Zelle auf und schreiben Sie in dem Moment, in dem Sie am glücklichsten sind, auf, wie Sie sich Ihr Leben erträumen.  Lassen Sie dann los und achten Sie darauf, welche Impulse Ihnen das Leben gibt und lauschen Sie auf das, was Ihnen Ihre innere Stimme erzählt. Sie sind Seele - feiern Sie Ihr Leben!

Wer mehr über die Ausbildung wissen möchte, die ich zurzeit absolviere, schaut bitte unter www.spirit-management.de.

Die Seele - der ewige Träumer

Diese Woche hatte ich wieder einige Tage, an denen es mir nicht so gut ging. Ich hatte mal wieder das Gefühl, als wäre das Leben ein einziger Kampf, den ich sowieso verlieren würde. Ich war wieder so richtig unglücklich. Vielleicht kennen sie das ja auch, dass es immer mal wieder Tage gibt, an denen man sich wirklich fragt, welchen Sinn das hat, was einem im Leben so passiert, und ob es überhaupt einen Sinn hat. Das sind dann bei mir die Zeiten, an denen ich nur die Dinge sehe, die nicht klappen, statt auf das zu schauen, was ich schon geschafft habe.

Also stellte ich mir die Frage, wie kann ich wieder glücklich werden. Was kann ich dafür tun? Denn schließlich habe ich es doch in der Hand, ob ich glücklich bin oder nicht.

Vor ein paar Tagen telefonierte ich mit einem sehr guten Freund. Er gab mir den Tipp, es mit Disziplin zu versuchen. Das bedeutet nicht, sich zu zwingen, glücklich zu sein, sondern die Disziplin zu haben, einfach weiterzugehen, an den eigenen Träumen zu arbeiten und alles dafür zu tun, um sie zu verwirklichen. Dann hat man nämlich gar keine Zeit mehr, unglücklich zu sein.

Das Wort Disziplin wird meiner Ansicht nach oft falsch verstanden. Auch ich habe es bisher immer falsch verstanden. Für mich hat es bisher immer bedeutet, dass ich diszipliniert funktionieren muss, so wie andere es von mir erwarten. Zumindest seit dem inspirierenden Telefonat an jenem Abend habe ich noch eine andere Form der Disziplin kennengelernt, die mir richtiger erscheint: Diszipliniert alles dafür zu tun, um die eigenen Träume zu verwirklichen. Doch was bedeutet es, die eigenen Träume zu verwirklichen? Wessen Träume? Wer bin ich wirklich?

Manche spirituellen Lehren sagen, dass wir Seele sind. Wir sind also nicht unser Körper, sondern Seele, ein göttlicher Funke, der ewig lebt. Vielleicht haben Sie das auch schon mal gehört oder es ist Ihnen sogar schon bewusst. Manchmal lebe ich in dem Bewusstsein, dass ich Seele bin, dann ist das wunderbar, dann kann ich gar nicht unglücklich sein, dann erkenne ich auch, welchen Sinn die Dinge haben, die ich erlebe. Doch natürlich gelingt mir das nicht immer.

Gestern hatte ich gegen morgen einen Traum dazu. Ich war noch mal kurz eingeschlafen und mir wurde bewusst, dass ich  Seele bin, der ewige Träumer. Ich träume mein Leben, ganz gleich, wo ich bin, hier in dieser Welt oder in der Ewigkeit, in den anderen Welten Gottes.

Tipp: Wenn  Sie unglücklich oder frustriert sind, dann fragen Sie sich: Was sind meine Träume? Was möchte ich hier verwirklichen? Was öffnet mein Herz, wenn ich es tue, wovon bin ich so begeistert, dass ich andere begeistern kann? Kontemplieren oder meditieren Sie darüber, was es für Sie bedeutet, Seele zu sein, der ewige Träumer.

Aufbruchstimmung - oder wann stehen die Zeichen auf Veränderung

Heute bin ich - wie es sich für einen braven Bürger gehört - wählen gegangen. Zuerst wollte ich ja nicht, schließlich weiß man heute nicht so recht, wer denn die eigenen Interessen am besten vertritt, aber dann dachte ich mir, dass es ja auch ein Geschenk ist, dass man die Gelegenheit hat zu wählen.  In meinem Bundesland hatte ich heute nicht nur die Chance, Kandidaten für das Europaparlament zu wählen, sondern auch noch für den Ortsbeirat und den Stadtrat. Mehrere Stimmzettel also.  Der eine war ziemlich riesig, da standen zig Parteien drauf. Dann gab es noch zwei Zettel, auf denen ich sogar mehrere Kandidaten ankreuzen konnte.

Aber, jetzt kommt es: Seitdem ich wählen darf und wann immer ich diese Chance auch wahrgenommen habe, hat es das in der Form noch nicht gegeben. Da konnte man doch auf dem einen Zettel tatsächlich einem Kandidaten sogar mehrere Stimmen geben und auf zwei Zetteln mehrere Kandidaten ankreuzen. Auf dem einen bis zu 60! Ja, das war völlig neu für mich, da musste ich erst mal durchsteigen, wo ich nun mein Kreuz, bzw. meine Kreuze mache.

Ist es nicht auch im Leben so, dass wir mehrere Wahlmöglichkeiten haben? Manchmal möchten wir, dass alles so bleibt, wie es ist. Doch manchmal wünschen wir uns vielleicht, dass sich eine Situation, in der wir stecken, möglichst schnell verändert, wir verspüren eine richtige Aufbruchstimmung. Die Frage ist nur: Ist es auch der richtige Zeitpunkt, etwas zu verändern? Und wie merke ich, wann der richtige Zeitpunkt ist?

Vor elf Jahren bin ich in diese Wohnung gezogen, in der ich zurzeit lebe. Schon lange vor diesem Umzug habe ich mich damit beschäftigt und Wohnungen besichtigt. Ich wollte damals unbedingt raus aus der Wohnung, in der ich wohnte, weil es dort zu laut war. Doch dann träumte ich in einer Nacht, dass noch nicht der richtige Zeitpunkt für einen Umzug gekommen war. Also wartete ich, bis es so weit war. Ein Jahr später war es so weit. Dann lief auch alles relativ schnell und einfach: Eines Tages sah ich einen Aushang bei meinem Arbeitgeber, in dem eine Wohnung angeboten wurde. Ich besichtigte sie und griff sofort zu. Ich wusste damals einfach, das ist meine Wohnung. Und tatsächlich schien diese Wohnung auf mich gewartet zu haben, denn ich war die Erste, die sie besichtigte und vermutlich auch die Einzige, weil ich mich sofort für sie entschied. Auch mit dem Umzug klappte damals alles gut und die alte Wohnung bekam auch schnell einen neuen Mieter. Es war, als wäre alles für mich bereit. Daraus schloss ich, dass der Zeitpunkt für die Veränderung - den Umzug - richtig war.

Jetzt, nach elf Jahren, habe ich sie wieder, diese Aufbruchstimmung. Innerlich habe ich mich verändert und möchte mich auch im Äußeren gerne verändern. Doch wieder heißt es, auf den richtigen Zeitpunkt warten und die Zeichen abwarten. Denn wenn ich diesmal umziehe, dann kann es sein, dass es eine berufliche Veränderung mit sich bringt und das will alles genau überlegt und geplant sein. Aber diese Woche bekam ich doch tatsächlich wieder so ein paar Zeichen: Ich saß im Bus und fuhr an einem Plakat vorbei, auf dem stand, dass Abschied sich lohnt. Dann war ich zu Besuch in einer Stadt, die zu meinen heimlichen Favoriten zählt, falls ich mich verändere.  Zweimal fragte man mich dort, welche Straßenbahn in einen bestimmten Stadtteil fährt. Irgendwie sah ich wohl aus, als wäre ich von dort.  :-) Ja, von dieser Stadt habe ich mir jetzt erst mal einen Stadtplan gekauft, um mich besser zu orientieren. Man weiß ja nie.  :-)

Wenn wir offen sind und uns von unserer Herzensweisheit, unserem inneren Meister oder Schutzengel führen lassen, dann gibt es viele Möglichkeiten, wie diese mit uns kommunizieren und uns zeigen, dass es Zeit wird, etwas zu verändern oder auch nicht. Ich bin gespannt, wann bei mir der richtige Zeitpunkt ist und wohin die Reise diesmal geht.

Tipp: Vielleicht stecken Sie selbst gerade in dieser Aufbruchstimmung oder es “droht” eine Veränderung. Dann bitten Sie doch Ihre inneren, weisen  Helfer um Führung und lassen Sie sich durch Träume oder im täglichen Leben zeigen, wann der Zeitpunkt für den Aufbruch in die Veränderung gekommen ist.