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März 2010
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Ein Zipfelchen Glück

Kennen Sie das? Manchmal kreisen die Gedanken immer nur um Probleme und um die Dinge, die man nicht hat. Man sieht, dass andere Menschen Dinge haben, die man selbst gerne hätte, und denkt: “Warum nicht ich?” Ich weiß nicht, wie viele unzählige Stunden meines Lebens ich damit verbracht habe, darüber nachzudenken, warum mir bestimmte Dinge “nicht vergönnt” sind. Wie leicht kann man da auf den Gedanken kommen, dass das Leben einen irgendwie ungerecht behandelt. So habe ich früher oft gedacht und tappe auch heute manchmal noch in diese Falle. Doch ist es “das Leben”, was das verursacht? Oder könnte es sein, dass jeder selbst verantwortlich für das ist, was in seinem Leben geschieht? Ganz ehrlich, ich wollte es auch nicht wahrhaben, doch ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass es so sein könnte :-)

In der letzten Zeit habe ich immer mehr gelernt, dass zwei Werkzeuge für mich besonders wichtig sind, um glücklich zu sein: Dankbarkeit und Zufriedenheit.

Probieren Sie es einmal selbst aus: Denken Sie an Dinge, die Sie nicht haben. Wie fühlen Sie sich dabei? Dann denken Sie an Dinge, die Sie haben und für die Sie dankbar sind. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie an diese Dinge denken? Spüren Sie da nicht wenigstens ein Zipfelchen Glück?

Also: Wie kann man “ins Glück kommen”? Zunächst beginnt erst einmal alles mit dem, worauf wir unsere Aufmerksamkeit legen. Um meine Aufmerksamkeit zu verlagern, brauche ich weder Geld noch einen Partner, noch irgendetwas anderes. Ich kann das nutzen, was in mir ist. Allerdings gibt es da das Problem, dass die negativen Dinge und das Mangelbewusstsein oft so eingraviert sind in den Rillen des Verstandes, dass es auch mir nicht immer gelingt, so einfach dankbar und zufrieden zu sein. Doch meistens fällt mir etwas ein, das mir hilft, mich aus diesen Rillen herauszubewegen und das Leben von einer anderen Perspektive aus zu betrachten.

Samstag war mal wieder so ein Tag. Ich dachte nur über meinen chronischen Geldmangel nach und war frustriert darüber, dass dieser Zustand schon so lange andauert.  Doch irgendwann sagte ich stopp, so kann das nicht weitergehen.

Also legte ich mich auf meine Traum-Couch. Die steht im Wohnzimmer und dort liege ich immer, wenn ich träume und neue Ideen entwickle. Diesmal fragte ich mich: Was kann ich jetzt im Moment tun, um wieder ein Zipfelchen Glück zu erhaschen oder auch mehr?  Plötzlich kam mir die Idee, dass ich einen weiteren Blog kreieren könnte, einen Blog zum Thema “Schreiben”. Da ich kreativer Schreibcoach bin, bietet sich das an. Bei diesem Gedanken konnte ich das Geldthema ersteinmal loslassen. Jetzt spürte ich wieder Dankbarkeit und Zufriedenheit in meinem Herzen, als ich begann, den neuen Blog vom Layout und Text her zu kreieren. Ich war im Flow und erlebte mehr als nur ein Zipfelchen Glück.

Meine Ansicht nach ist es wichtig, dass man so oft wie möglich im Leben wirklich von innen heraus glücklich ist. Sich selbst auszudrücken mit all den Talenten, die uns bei der Geburt in unserem Gepäck mitgegeben wurden und die wir in unserem Leben nach und nach entdecken können, birgt die Chance zum Glücklichsein.

Tipp: Schreiben Sie ein Glückstagebuch. Machen Sie sich den Tag über bewusst, wofür Sie in Ihrem Leben dankbar sind und was Sie glücklich macht, damit Sie jeden Abend etwas haben, dass Sie in Ihrem Tagebuch notieren können. Ihr Glückstagebuch kann ein Begleiter für schwierige Zeiten sein, weil es Sie dann an die glücklichen Momente in Ihrem Leben erinnert und Ihnen schnell wieder hilft, die Sonne in Ihr Leben zu lassen. Indem Sie ein Glückstagebuch führen, entscheiden Sie sich jetzt eigenverantwortlich dafür, worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit legen möchten und das wird sich mit der Zeit auch auf Ihr Leben auswirken.

Den Augenblick des Aufwachens nutzen

Am Wochenende hat man ja öfters mal so schön viel Zeit morgens. Man kann länger schlafen und träumen. Jedenfalls habe ich das heute gemacht. Ich wachte nach einem ziemlich lebendigen Traum auf, von dem ich allerdings nur Bruchstücke erinnern konnte. Doch während des Aufwachens hatte ich eine ganz klare Vision meiner beruflichen Zukunft im Kopf und fühlte mich glücklich dabei. Ja, ich hatte das starke innere Wissen, dass ich das, was ich vorhabe, auch schaffen kann.

Deshalb mein Tipp: Werden Sie zum stillen Beobachter. Beobachten Sie doch einfach mal, was Ihnen kurz nach dem Aufwachen durch den Kopf geht, welche Gedanken, Bilder und Gefühle Sie haben. Im Moment des Aufwachens schwebt man nämlich zwischen den Welten, der Traumwelt und der physischen Welt hier. Oft spielen dann die Glaubenssätze und negativen Gedanken, die uns sonst so den Tag über beschäftigen keine so große Rolle. Wenn Sie irgendetwas wahrnehmen, das für Sie wichtig erscheint, dann schreiben Sie es doch am besten gleich in Ihr Tagebuch. Viel Freude beim Träumen und Aufwachen!

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