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März 2010
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Archiv der Kategorie Seele

Eigentlich ist mein Leben doch gut!

Noch vor ein paar Jahren habe ich mich ständig mit anderen Leuten verglichen. “Warum hat derjenige einen Partner und ich nicht? Warum darf jene Bekannte beruflich genau den Job machen, der ihr Traum ist und ich bin immer noch nicht in meinem Traumjob angelangt?  Warum wohnt eine Freundin von mir  in einem schönen Haus mit Garten, das die reinste Ruhneoase ist, während ich in einer Wohnung lebe, wo in der Nachbarwohnung öfters laut Musik gehört wird?”Diese Vergleiche  mit anderen haben mich viel Energie gekostet, die mir dann woanders wieder fehlte. Also überlegte ich mir, dass es so nicht weitergehen kann. Denn wenn ich mich ständig mit anderen vergleiche, dann zieht mich das runter. Es fehlt völlig die Wertschätzung für mich selbst und für das, was ich mir in meinem Leben bereits erschaffen habe.

Doch warum ist es so, dass nicht alle Menschen ein gleichartiges Leben führen? Dieser Frage wollte ich auf den Grund gehen und dachte darüber nach. Schließlich empfahl mir jemand das Buch Die Reisen der Seele von Michael Newton, einem amerikanischen Psychotherapeuten. Dieses Buch enthält Protokolle von Sitzungen, die er mit Menschen gemacht hat. Unter Hypnose hat er sie zurückgeführt in die  Zeit, bevor sie in ihr jetziges Leben eingetreten sind oder in ein Leben zwischen zwei vergangenen Inkarnationen. Interessant war für mich  an diesen Protokollen, dass wir uns unser Leben hier offenbar aussuchen. Bis dahin hatte ich nämlich immer gedacht, man wird dazu gezwungen. Diese Protokolle ließen auch erkennen, dass wir oft die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten von Inkarnationen bekommen und bei der Entscheidung, welche für uns besser ist, von unseren Geistführern beraten werden.  Wenn wir uns dann hier inkarnieren vergessen wir, was wir uns dereinst vorgenommen haben und wundern uns manchmal, warum es so schwierig ist, jedenfalls mir ging es so und geht es manchmal noch so.  Doch da jede Seele einzigartig ist und unterschiedliche Lernaufgaben hat, die sie sich für ein Leben vorgenommen hat oder weil sie etwas ausgleichen muss, gibt es auch diese vielfältigen Lebensskripte. Kein Leben eines Menschen gleicht dem anderen. Dann wird es deutlich, warum sich für manche Menschen manche Dinge ganz einfach realisieren und für manche Menschen nicht.

Gerade in Zeiten, in denen man das Gefühl hat, gar nicht aus einer Situation herauszukommen, die man gerne verändern würde,  ist es gut, innezuhalten und sich daran zu erinnern, dass wir eine Seele sind, ein göttliche Funke, der hier auf der Erde im Training dafür ist, ein Kanal für die göttliche, bedingungslose Liebe zu sein und dass diese Situation eben wieder mal zum Lernprogramm dazu gehört.

Ach ja, bevor ich es vergesse, es gibt übrigens auch sogenannte Erholungsleben. Also Inkarnationen, in denen man es einfacher hat, aber nicht so viel lernt - vielleicht. Manche sagen ja, wenn es schwierig ist, lernt man am meisten. Nun, ich glaube nicht, dass meine jetzige Inkarnation ein Erholungsleben ist :-), aber ich bin dankbar für das, was ich in ihr bereits lernen durfte. Oder anders ausgedrückt, wie eine Kundin heute zu mir sagte: “Eigentlich ist mein Leben doch gut!”

Tipp: Fragen Sie Ihren spirituellen Meister, Engel oder mit wem Sie auch immer innerlich arbeiten, ob er/sie Ihnen zeigen kann, welche Aufgabe Sie sich für dieses Leben vorgenommen haben. Vielleicht zeigt er/sie es Ihnen in Ihren Träumen oder Sie haben plötzlich eine Intuition dafür oder ein tiefes, inneres  Wissen, dass es so ist. Das kann Sie dabei unterstützen, sich selbst besser zu verstehen  und geduldiger zu sein, wenn die Dinge so sind, wie sie nun mal sind und die Veränderungen nicht so schnell gehen, wie Sie es vielleicht manchmal gerne hätten.

Dieser Blog zieht demnächst um auf die Seite http://herzensweisheit.wordpress.com/blog/. Alle Artikel finden Sie auch jetzt schon dort!

Warum bin ich in dieser Welt

Neulich fiel es mir wieder ein: Seit meinem 16. Lebensjahr bin ich auf der Suche danach, warum ich hier bin. Besser gesagt, was meine Lebensaufgabe ist. Ich stelle mir das so vor, dass die Seele, bevor sie (wieder) in diese Welt kommt, eine Lebensaufgabe mit auf den Weg bekommt. Doch mit der Geburt wird ein Schleier über alle Erinnerungen vor dieser Zeit gelegt, so dass man sich an nichts erinnern kann.

Manchmal hat man das Glück, dass man diese Lebensaufgabe erfüllt, ohne dass man weiß, welche Lebensaufgabe man hat, man macht es einfach ganz natürlich, ohne nachzudenken.  Manchmal bekommt man auch das Geschenk, dass man den Schleier ein bisschen  lüften kann, um seine Lebensaufgabe bewusst zu leben.

Mit 16 hatte ich den starken Wunsch, Musikerin zu werden und interessierte mich für das Geigenspiel. Alle rieten mir damals davon ab, es zu lernen, weil man normalerweise damit anfängt, wenn man noch sehr klein ist. Trotzdem habe ich damals angefangen, Geige zu spielen und hatte ca. zehn Jahre Unterricht, bevor ich damit aufhörte. Nur zum Musikstudium hat es nicht mehr gereicht. Damals versuchte ich es mit einer Aufnahmeprüfung an einem Konservatorium und war tieftraurig, als es nicht  klappte. Heute weiß ich warum: Es gehörte nicht zu meiner Lebensaufgabe. Ich lebte den Wunsch meiner Mutter, die so gerne Musik studiert hätte, es aber nicht durfte. Es hat Jahre gedauert, bis mir das bewusst wurde.

Jahre später entdeckte ich mein Schreibtalent. Das war zu der Zeit, als ich damit anfing, mich für spirituelle Themen zu interessieren und regelmäßig meditierte und kontemplierte. Noch heute bin ich dankbar für dieses Talent und glaube trotzdem, dass es nur ein Teil meiner Lebensaufgabe ist. Inzwischen habe ich gelernt, dass eine Lebensaufgabe sehr viel umfassender ist und dass ein Talent eher das Werkzeug ist, mit dem ich diese Lebensaufgabe erfülle.

Manche Menschen wissen sehr genau, was ihre Lebensaufgabe ist. Der Dalai Lama ist z. B. so jemand. Ich habe gerade damit begonnen, das Buch Meine spirituelle Autobiographie von ihm zu lesen. Er schreibt darin u. a., wie wichtig es für ihn ist, Mitgefühl zu leben, für ihn ist das sein Weg zum Glück.

Was ist Ihr Weg zum Glück, warum sind Sie hier? Was haben Sie sich für dieses Leben vorgenommen? Haben Sie sich das schon mal gefragt?

Ein Indiz dafür, dass man seine Lebensaufgabe lebt, kann z. B. sein, dass man tief im Herzen glücklich ist, man fühlt sich mit sich selbst im Einklang.

Ich habe festgestellt, dass ich glücklich bin, wenn ich aus dem Herzen Liebe geben kann. Das geschieht nicht nur durch Schreiben, sondern auch durch Zuhören. Ich meine, wirklich aus dem Herzen zuhören und nach innen hören, was ich geben kann, oder fühlen, was der oder die andere in jenem Moment braucht. Wenn ich das schaffe, dann bin ich auch glücklich, genauso wie beim Schreiben.Vielleicht werde ich irgendwann ganz eintauchen in meine Lebensaufgabe und sie mit allen Facetten leben. Ich arbeite daran.

Tipp: Achten Sie mal darauf, wann Sie wirklich tief in Ihrem Herzen glücklich sind, wann Sie das Gefühl haben, jetzt habe ich dem Leben auf meine Art und Weise etwas zurückgegeben. Sie können auch Ihren spirituellen Führer oder Ihr Höheres Selbst bitten, Ihnen etwas über Ihre Lebensaufgabe zu zeigen, z. B. im Traum oder in den täglichen Begegnungen mit anderen Menschen, Tieren oder auch Pflanzen.Wenn Sie möchten, dann schreiben Sie sich auf, welche Impulse Sie bekommen haben. So wird sich der Schleier der Vergessenheit nach und nach lüften und Ihre einzigartige Lebensaufgabe freilegen.

Das Leben feiern

Vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mit einer Kollegin, die ich sehr gerne habe, über das Thema “Was ist Realität”. Wir sprachen über Fernsehsendungen, die sich nur mit Armut und Mangeldenken beschäftigen. Ich sagte zu ihr, dass es nicht das ist, worauf ich meine Aufmerksamkeit legen möchte. Sie sagte: “Aber das ist die Realität!” Ich erwiderte, dass das ziemlich einseitig wäre, wenn das die Realität wäre. Weiter führte ich das dann nicht aus, denn ich bin mittlerweile  der Meinung, dass wir unsere Realität selbst erschaffen können.

Natürlich hatte  ich auch schon viele Zeiten, eigentlich sogar einen Großteil meines bisherigen Lebens, an denen ich die Realität nur in düsteren Farben sehen konnte und sie als unabänderlich sah. Dann hatte ich Phasen, in denen ich alles aufs Karma schob. “Ja, ich scheine wohl in anderen Leben ein besonders schlechtes Karma aufgebaut zu haben und nun muss ich die Suppe auslöffeln.” Doch inzwischen habe ich gelernt, dass dies nur zum Teil die Wahrheit ist. Sicher ist es so, dass wir hier in dieser Welt unsere Erfahrungen machen und manchmal Entscheidungen treffen, die spätere Auswirkungen haben, die unangenehm sind. Doch wenn wir dies als etwas Unabänderliches sehen, dann heißt es, dass wir noch nicht voll die Verantwortung für unser Leben übernommen haben.

Doch was bedeutet es wirklich, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen? Für mich gehören dazu mehrere Dinge.

Für meine Gefühle bin ich selbst verantwortlich. Ich kann sie jederzeit ändern.

Ein Beispiel dazu: Als ich heute einkaufen war, hörte ich, wie eine Frau ganz begeistert erzählte, dass ihre Tochter zurzeit in den USA ist. Sofort dachte ich daran, dass ich auch mal davon geträumt habe, dort zu leben. Jetzt bin ich schon fast 46 und habe es immer noch nicht geschafft. Es fielen mir noch ein paar weitere Dinge ein, die ich alle noch in diesem Leben tun wollte und bisher nicht getan habe und plötzlich wurde ich ganz unzufrieden. Mir fiel nur noch alles das ein, was ich noch nicht in meinem Leben geschafft habe, und ich wurde traurig. Als ich zu Hause war, tat ich erst mal alles, um mich in ein gutes Gefühl zu bringen. Ich machte mir etwas Schönes zum Essen, ruhte mich aus und hörte meine Lieblingslieder. So langsam spürte ich, dass meine Gefühle von unglücklich sein und Mangeldenken wieder in Richtung Glücklichsein gingen.

Ich kann altes Karma loslassen und mich für die Liebe öffnen.

Sicher gibt es Situationen, da muss man durch, weil man etwas auszugleichen und etwas zu lernen hat. Auch ich hatte viele dunkle Zeiten in meinem Leben und es ist auch heute noch nicht immer einfach. Doch auch hier hilft es meiner Meinung nach nur, wenn man sich dafür öffnet, dass man jederzeit von der göttlichen Liebe getragen wird, die immer stärker ist als alles andere. Diese Liebe hilft auch, das loszulassen, was im Weg steht, um das volle Potenzial zu leben. Stellen Sie sich mal vor, Sie sind nur noch Liebe, Sie sind göttlich, wie das wäre. Die Liebe hilft einem auch, versteckte Muster und Programme zu entdecken, die im Unterbewusstsein laufen, ohne dass man es merkt. Jeder Mensch hat dafür seine, bzw. jede Seele hat dafür ihre ganz spezielle innere Führung, die so individuell ist, dass sie genau passt, wie eine Blaupause. Ich lernte in diesem Jahr z. B. eine Ausbildung kennen, die mir dabei hilft, viele dieser unbewussten Programme zu erkennen und zu lösen. Dafür bin ich unendlich dankbar.

Die äußere Realität spiegelt unsere innere Realität

Das ist etwas, das ich lange Zeit auch nicht glauben wollte. Aber es wird für mich immer klarer. Wenn ich im Inneren immer traurig bin und nur darüber nachdenke, was alles in meinem Leben fehlt, wie soll ich dann Fülle und Freude in mein Leben ziehen. Das Gesetz der Resonanz kennen ja mittlerweile viele. Es besagt, dass man genau das in sein Leben zieht, was man ausstrahlt. Manche spirituellen Lehrer sagen auch: “Wie innen so außen”. Das besagt eigentlich nichts anderes. Dazu wieder ein kleines Beispiel aus meinem Leben. Ich habe mich heute mal wieder über die Bahn geärgert, denn ich wollte Sonntag ganz früh nach Mannheim fahren. Doch den einen Zug hat die Bahn ersatzlos gestrichen und bei den Regionalzügen gibt es wegen Bauarbeiten auch noch Schienenersatzverkehr mit mehrfachem Umsteigen. Toll! Da schleichen sich doch schnell so Gedanken ein, wie “Warum ist das alles immer so beschissen?” “Ich fühle mich alleine gelassen.” “Immer muss ich es so schwer haben?” Bevor ich da noch weiter einstieg, sagte ich zu mir: “Stopp! Was möchte mir die Situation sagen? Welche Möglichkeiten habe ich im Moment? Ich könnte z. B. nur einen Termin wahrnehmen und später fahren oder gar nicht fahren. Oder natürlich auch zigmal umsteigen… Das ist doch eine große Fülle an Möglichkeiten, oder ?”  :-) Ich werde das Sonntagmorgen ganz spontan entscheiden.

Kreiere dir deine Realität - feiere dein Leben

Dann habe ich mich plötzlcih daran erinnert, dass ich ja sowieso mich räumlich verändern möchte, und es vielleicht an der Zeit ist, mir ein neues Zuhause zu kreieren. Also: Ärger loslassen, Kopfhörer auf und meine Lieblingslieder hören, um mich in ein glückliches Gefühl zu bringen, denn wenn man glücklich ist, kann man sich seine (zukünftige) Realität besser erschaffen. Dann habe ich mir aufgeschrieben, wie ich wohnen möchte, was mir wichtig ist. Z. B. habe ich aufgeschrieben: “Ich lebe mit Freunden in einem Haus mit Garten oder Innenhof.” Wichtig ist nämlich, dass  man nicht schreibt: “Ich wünsche mir…”, sondern ich bin, ich lebe, etc. Dieses “Ich bin” hat eine starke Kraft. Es hat mir viel Freude gemacht, das aufzuschreiben und es mir auch gleichzeitig innerlich vorzustellen und es zu fühlen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass man nicht im Opferbewusstsein verharrt, sondern die Verantwortung übernimmt. Ich akzeptiere die jetzige Situation, wie sie ist, bedanke mich dafür und erschaffe mir eine neue Situation. Und dann kommt das Wichtigste …. loslassen und darauf achten, welche Anstöße die innere Führung gibt, was man tun kann oder ob man seinen Traum vielleicht noch verändern sollte, denn Veränderungen sollten immer nur im Einklang mit der weisen, liebenden göttlichen Energie geschehen. Aber da ich Seele bin, bin, bin ich selbst Teil dieser Energie und kann das tun, was ich tun muss, um mein Leben zu verändern und dann imemr wieder auch loslassen.

Seitdem ich nach diesen Prinzipien lebe, bin ich viel glücklicher als vorher. Wie viele Jahre habe ich gebraucht, bis ich so weit gekommen bin, dies zu erkennen. Verantwortung für das eigene Leben übernehmen heißt für mich, dass ich mein göttliches Selbst lebe und dann kann ich auch sagen, ich feiere mein Leben.

Wann beginnen Sie damit?

Tipp: Sie haben einen Traum, den Sie in Ihrem Leben verwirklichen möchten. Tun Sie alles dafür, dass Sie glücklich sind. Das kann mit Hilfe von Musik geschehen oder auch einfach in der Natur, oder …? Finden Sie Ihre eigene Methode, um glücklich zu sein, denn Sie sind einzigartig. Mit dem Glücksgefühl kommt meistens auch die Dankbarkeit. Nehmen Sie das Gefühl von Glück und Dankbarkeit in jede Zelle auf und schreiben Sie in dem Moment, in dem Sie am glücklichsten sind, auf, wie Sie sich Ihr Leben erträumen.  Lassen Sie dann los und achten Sie darauf, welche Impulse Ihnen das Leben gibt und lauschen Sie auf das, was Ihnen Ihre innere Stimme erzählt. Sie sind Seele - feiern Sie Ihr Leben!

Wer mehr über die Ausbildung wissen möchte, die ich zurzeit absolviere, schaut bitte unter www.spirit-management.de.