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18.8.2009 von Anne.
Früher dachte ich, ich bin ein spiritueller Mensch, wenn ich möglichst viel Zeit damit verbringe zu meditieren. Damals wäre es mir lieb gewesen, mich in ein Kloster zurückzuziehen und mich nur noch der Meditation und meinen spirituellen Studien zu widmen.
Dieses Damals ist nun fast zwanzig Jahre her und inzwischen habe ich meine Meinung auch ein bisschen verändert. Ich denke jetzt, dass es für einen Menschen, der sich spirituell entfalten möchte, genauso wichtig ist, dem Leben etwas zurückzugeben, bzw. einfacher ausgedrückt, in jeder Situation im Leben das Beste zu geben. An dieses Prinzip erinnerte mich letzte Woche meine Kosmetikerin, die ich mir alle zwei Monate leiste. Während der Behandlung kamen wir ins Gespräch. Wenn ich zu ihr komme, dann fühle ich mich immer so aufgehoben, so willkommen. Das steigert sich noch, wenn die Behandlung fertig ist. dann fühle ich mich meistens rundherum wohl und relaxt. Ja, woran mag das liegen?
Irgendwie kamen wir auf das Gespräch, wie man mit seinen Kunden umgehen sollte. Sie sagte mir, dass sie wert darauf legt, sich die Bedürfnisse der Kunden anzuhören und darauf zu reagieren. Außerdem ist bei ihr der Behandlungsraum immer fertig eingestimmt: Da liegen frische Handtücher, da brennt ein sanftes Licht, in der dunklen Jahreszeit auch manchmal eine Farblampe und es gibt jedes Mal “Glückshormone” in Form von Schokolade. Heute gibt es ja diese kleinen einzeln verpackten Täfelchen. Sie gibt immer ihr Bestes, wenn ein Kunde kommt, und das spürt man auch.
Während des Gesprächs dachte ich darüber nach, dass es mir schon manchmal passiert ist, dass ich gerade kurz vor dem Kundentermin am verabredeten Ort war und dann keine Zeit mehr hatte, den Raum noch vorzubereiten. Hier gibt es sicher noch Verbesserungspotenzial. Bisher war dies das Beste, was ich geben konnte. Aber was hindert mich daran, es das nächste Mal besser zu machen?
Ein Indiz dafür, ob ich mein Bestes gebe, ist für mich auch, ob ich eine Sache gerne tue oder nicht. Wenn ich es liebe, etwas zu tun, dann fällt es mir leichter, mein Bestes zu geben. Wenn ich merke, dass ich etwas gar nicht gerne tue, dann überlege ich, ob es nicht besser ist, die Sache loszulassen und den Weg freizumachen für etwas, das ich gerne tue und wo es mir leicht fällt, mein Bestes zu geben.
Wie geht es Ihnen damit, wenn Sie daran denken, wo Sie Ihr Bestes geben?
Tipp: Beobachten Sie sich doch mal, wenn Sie etwas tun. Bei welchen Tätigkeiten haben Sie das Gefühl, dass es Ihnen leicht fällt, Ihr Bestes zu geben? Bei welchen Dingen fällt es Ihnen schwer? Wann haben Sie das Gefühl, Sie möchten gerne noch etwas verbessern? Schreiben Sie auf, bei welchen Dingen Ihnen das gut gelingt und auch, bei welchen Tätigkeiten es nicht so gut gelingt. Schauen Sie, ob es Dinge gibt, die Sie loslassen können, weil sie nicht mehr zu Ihnen passen und Sie sich zwingen müssen, Ihr Bestes zu geben. Machen Sie sich ein inneres Bild von dem, was Sie von Herzen gerne tun möchten und setzen Sie das dann Schritt für Schritt um. Schauen Sie, was sich im Leben verändert.
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13.7.2009 von Anne.
Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wo die Träume herkommen? Ich meine jetzt nicht die nächtlichen Träume, sondern das, was wir uns für dieses Leben hier erträumen, was wir tun möchten, wofür unser Herz brennt. Ich stelle mir sehr oft vor, dass es in mir eine Welt gibt, in der meine Träume sind. Vielleicht hat sogar jeder für sich einen besonderen Raum, in dem seine Träume liegen? Genauso wie es hier in der Welt Häuser, Bäume und Felder gibt, so gibt es auch in feinstofflichen Welten Gebäude und Natur. In der Meditation oder in der Kontemplation kann man Zugang dazu bekommen.
Doch nun zurück zum Land der verschwundenen Träume. Vielleicht kennen Sie das auch, dass Sie eine Vision oder einen Traum haben und Sie haben das Gefühl, wenn Sie daran denken, dann öffnet sich das Herz ganz weit. Sie möchten sofort zur Tat schreiten. Doch dann fallen Ihnen plötzlich wieder allerhand Verpflichtungen ein, die Sie davon abhalten, etwas für Ihre Träume zu tun. Wenn das längere Zeit anhält, dann kann es passieren, dass die Träume in Vergessenheit geraten, das wunderbare Gefühl im Herzen verschwindet und man funktioniert nur noch, um irgendwie sein Leben geregelt zu bekommen. Dann ist die Tür zum Land der Träume geschlossen. Es wird zum Land der verschwundenen Träume.
Genauso erging es mir gegen Ende der letzten Woche. Ich hatte im Büro viel zu tun, an einem Abend hatte ich noch zwei Bekannten geholfen, die eine hatte Fragen zu einem Text, die andere hatte einen Drucker, der nicht funktionierte. Das war am Donnerstag. Am Freitag musste ich Überstunden in meinem Bürojob machen. Und am Samstag war ich dann ziemlich müde. Doch da musste ich auch schon wieder einkaufen gehen und noch etwas für einen Kunden erledigen.
Am Sonntag war ein Familientreffen angesagt und dann war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Da blieb keine Zeit zum Träumen oder um Pläne für die Zukunft zu schmieden. Einmal blitzte ein kurzer Gedanke in mir auf, eine Idee für eine Kinderbuch-Serie (schon vor langer Zeit wollte ich mal Kinderbücher schreiben), die ich aber aus Zeitgründen nicht weiter verfolgte.
Aber: ich wurde im Laufe des Wochenendes immer unzufriedener und spürte, dass ich mein Herz verschloss. Mir wurde bewusst, dass ich einfach nur funktionierte, für Bekannte, für Kunden, für den Arbeitgeber, etc. Doch wo blieb ich selbst dabei?
Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt, dass es wichtig ist, sich immer mal wieder Zeit für seine Träume zu nehmen. Sie aufzuschreiben und erste Schritte zu planen und auch zu gehen. Es hält das Herz offen und es bringt einen dem wahren Selbst, der Seele, ein Stückchen näher. Denn ich bin der Meinung, dass unsere Träume aus der Seele kommen, dem göttlichen Funken, der Inkarnation für Inkarnation lernt, um schließlich ein Kanal für die göttliche Liebe zu werden und als solcher zu wirken.
Tipp: Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Träume. Schauen Sie, dass Sie ab und zu aufwachen und dem alltäglichen Trott, der nur allzu leicht zum Hamsterrad werden kann, entfliehen. So halten Sie die Tür zum Land der Träume offen und haben jederzeit Zugang. Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei, Ihre Herzens-Träume zu verwirklichen.
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5.7.2009 von Anne.
Vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mit einer Kollegin, die ich sehr gerne habe, über das Thema “Was ist Realität”. Wir sprachen über Fernsehsendungen, die sich nur mit Armut und Mangeldenken beschäftigen. Ich sagte zu ihr, dass es nicht das ist, worauf ich meine Aufmerksamkeit legen möchte. Sie sagte: “Aber das ist die Realität!” Ich erwiderte, dass das ziemlich einseitig wäre, wenn das die Realität wäre. Weiter führte ich das dann nicht aus, denn ich bin mittlerweile der Meinung, dass wir unsere Realität selbst erschaffen können.
Natürlich hatte ich auch schon viele Zeiten, eigentlich sogar einen Großteil meines bisherigen Lebens, an denen ich die Realität nur in düsteren Farben sehen konnte und sie als unabänderlich sah. Dann hatte ich Phasen, in denen ich alles aufs Karma schob. “Ja, ich scheine wohl in anderen Leben ein besonders schlechtes Karma aufgebaut zu haben und nun muss ich die Suppe auslöffeln.” Doch inzwischen habe ich gelernt, dass dies nur zum Teil die Wahrheit ist. Sicher ist es so, dass wir hier in dieser Welt unsere Erfahrungen machen und manchmal Entscheidungen treffen, die spätere Auswirkungen haben, die unangenehm sind. Doch wenn wir dies als etwas Unabänderliches sehen, dann heißt es, dass wir noch nicht voll die Verantwortung für unser Leben übernommen haben.
Doch was bedeutet es wirklich, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen? Für mich gehören dazu mehrere Dinge.
Für meine Gefühle bin ich selbst verantwortlich. Ich kann sie jederzeit ändern.
Ein Beispiel dazu: Als ich heute einkaufen war, hörte ich, wie eine Frau ganz begeistert erzählte, dass ihre Tochter zurzeit in den USA ist. Sofort dachte ich daran, dass ich auch mal davon geträumt habe, dort zu leben. Jetzt bin ich schon fast 46 und habe es immer noch nicht geschafft. Es fielen mir noch ein paar weitere Dinge ein, die ich alle noch in diesem Leben tun wollte und bisher nicht getan habe und plötzlich wurde ich ganz unzufrieden. Mir fiel nur noch alles das ein, was ich noch nicht in meinem Leben geschafft habe, und ich wurde traurig. Als ich zu Hause war, tat ich erst mal alles, um mich in ein gutes Gefühl zu bringen. Ich machte mir etwas Schönes zum Essen, ruhte mich aus und hörte meine Lieblingslieder. So langsam spürte ich, dass meine Gefühle von unglücklich sein und Mangeldenken wieder in Richtung Glücklichsein gingen.
Ich kann altes Karma loslassen und mich für die Liebe öffnen.
Sicher gibt es Situationen, da muss man durch, weil man etwas auszugleichen und etwas zu lernen hat. Auch ich hatte viele dunkle Zeiten in meinem Leben und es ist auch heute noch nicht immer einfach. Doch auch hier hilft es meiner Meinung nach nur, wenn man sich dafür öffnet, dass man jederzeit von der göttlichen Liebe getragen wird, die immer stärker ist als alles andere. Diese Liebe hilft auch, das loszulassen, was im Weg steht, um das volle Potenzial zu leben. Stellen Sie sich mal vor, Sie sind nur noch Liebe, Sie sind göttlich, wie das wäre. Die Liebe hilft einem auch, versteckte Muster und Programme zu entdecken, die im Unterbewusstsein laufen, ohne dass man es merkt. Jeder Mensch hat dafür seine, bzw. jede Seele hat dafür ihre ganz spezielle innere Führung, die so individuell ist, dass sie genau passt, wie eine Blaupause. Ich lernte in diesem Jahr z. B. eine Ausbildung kennen, die mir dabei hilft, viele dieser unbewussten Programme zu erkennen und zu lösen. Dafür bin ich unendlich dankbar.
Die äußere Realität spiegelt unsere innere Realität
Das ist etwas, das ich lange Zeit auch nicht glauben wollte. Aber es wird für mich immer klarer. Wenn ich im Inneren immer traurig bin und nur darüber nachdenke, was alles in meinem Leben fehlt, wie soll ich dann Fülle und Freude in mein Leben ziehen. Das Gesetz der Resonanz kennen ja mittlerweile viele. Es besagt, dass man genau das in sein Leben zieht, was man ausstrahlt. Manche spirituellen Lehrer sagen auch: “Wie innen so außen”. Das besagt eigentlich nichts anderes. Dazu wieder ein kleines Beispiel aus meinem Leben. Ich habe mich heute mal wieder über die Bahn geärgert, denn ich wollte Sonntag ganz früh nach Mannheim fahren. Doch den einen Zug hat die Bahn ersatzlos gestrichen und bei den Regionalzügen gibt es wegen Bauarbeiten auch noch Schienenersatzverkehr mit mehrfachem Umsteigen. Toll! Da schleichen sich doch schnell so Gedanken ein, wie “Warum ist das alles immer so beschissen?” “Ich fühle mich alleine gelassen.” “Immer muss ich es so schwer haben?” Bevor ich da noch weiter einstieg, sagte ich zu mir: “Stopp! Was möchte mir die Situation sagen? Welche Möglichkeiten habe ich im Moment? Ich könnte z. B. nur einen Termin wahrnehmen und später fahren oder gar nicht fahren. Oder natürlich auch zigmal umsteigen… Das ist doch eine große Fülle an Möglichkeiten, oder ?”
Ich werde das Sonntagmorgen ganz spontan entscheiden.
Kreiere dir deine Realität - feiere dein Leben
Dann habe ich mich plötzlcih daran erinnert, dass ich ja sowieso mich räumlich verändern möchte, und es vielleicht an der Zeit ist, mir ein neues Zuhause zu kreieren. Also: Ärger loslassen, Kopfhörer auf und meine Lieblingslieder hören, um mich in ein glückliches Gefühl zu bringen, denn wenn man glücklich ist, kann man sich seine (zukünftige) Realität besser erschaffen. Dann habe ich mir aufgeschrieben, wie ich wohnen möchte, was mir wichtig ist. Z. B. habe ich aufgeschrieben: “Ich lebe mit Freunden in einem Haus mit Garten oder Innenhof.” Wichtig ist nämlich, dass man nicht schreibt: “Ich wünsche mir…”, sondern ich bin, ich lebe, etc. Dieses “Ich bin” hat eine starke Kraft. Es hat mir viel Freude gemacht, das aufzuschreiben und es mir auch gleichzeitig innerlich vorzustellen und es zu fühlen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass man nicht im Opferbewusstsein verharrt, sondern die Verantwortung übernimmt. Ich akzeptiere die jetzige Situation, wie sie ist, bedanke mich dafür und erschaffe mir eine neue Situation. Und dann kommt das Wichtigste …. loslassen und darauf achten, welche Anstöße die innere Führung gibt, was man tun kann oder ob man seinen Traum vielleicht noch verändern sollte, denn Veränderungen sollten immer nur im Einklang mit der weisen, liebenden göttlichen Energie geschehen. Aber da ich Seele bin, bin, bin ich selbst Teil dieser Energie und kann das tun, was ich tun muss, um mein Leben zu verändern und dann imemr wieder auch loslassen.
Seitdem ich nach diesen Prinzipien lebe, bin ich viel glücklicher als vorher. Wie viele Jahre habe ich gebraucht, bis ich so weit gekommen bin, dies zu erkennen. Verantwortung für das eigene Leben übernehmen heißt für mich, dass ich mein göttliches Selbst lebe und dann kann ich auch sagen, ich feiere mein Leben.
Wann beginnen Sie damit?
Tipp: Sie haben einen Traum, den Sie in Ihrem Leben verwirklichen möchten. Tun Sie alles dafür, dass Sie glücklich sind. Das kann mit Hilfe von Musik geschehen oder auch einfach in der Natur, oder …? Finden Sie Ihre eigene Methode, um glücklich zu sein, denn Sie sind einzigartig. Mit dem Glücksgefühl kommt meistens auch die Dankbarkeit. Nehmen Sie das Gefühl von Glück und Dankbarkeit in jede Zelle auf und schreiben Sie in dem Moment, in dem Sie am glücklichsten sind, auf, wie Sie sich Ihr Leben erträumen. Lassen Sie dann los und achten Sie darauf, welche Impulse Ihnen das Leben gibt und lauschen Sie auf das, was Ihnen Ihre innere Stimme erzählt. Sie sind Seele - feiern Sie Ihr Leben!
Wer mehr über die Ausbildung wissen möchte, die ich zurzeit absolviere, schaut bitte unter www.spirit-management.de.
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