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21.9.2009 von Anne.
Noch vor ein paar Jahren habe ich mich ständig mit anderen Leuten verglichen. “Warum hat derjenige einen Partner und ich nicht? Warum darf jene Bekannte beruflich genau den Job machen, der ihr Traum ist und ich bin immer noch nicht in meinem Traumjob angelangt? Warum wohnt eine Freundin von mir in einem schönen Haus mit Garten, das die reinste Ruhneoase ist, während ich in einer Wohnung lebe, wo in der Nachbarwohnung öfters laut Musik gehört wird?”Diese Vergleiche mit anderen haben mich viel Energie gekostet, die mir dann woanders wieder fehlte. Also überlegte ich mir, dass es so nicht weitergehen kann.
Denn wenn ich mich ständig mit anderen vergleiche, dann zieht mich das runter. Es fehlt völlig die Wertschätzung für mich selbst und für das, was ich mir in meinem Leben bereits erschaffen habe.
Doch warum ist es so, dass nicht alle Menschen ein gleichartiges Leben führen? Dieser Frage wollte ich auf den Grund gehen und dachte darüber nach. Schließlich empfahl mir jemand das Buch Die Reisen der Seele von Michael Newton, einem amerikanischen Psychotherapeuten. Dieses Buch enthält Protokolle von Sitzungen, die er mit Menschen gemacht hat. Unter Hypnose hat er sie zurückgeführt in die Zeit, bevor sie in ihr jetziges Leben eingetreten sind oder in ein Leben zwischen zwei vergangenen Inkarnationen. Interessant war für mich an diesen Protokollen, dass wir uns unser Leben hier offenbar aussuchen. Bis dahin hatte ich nämlich immer gedacht, man wird dazu gezwungen. Diese Protokolle ließen auch erkennen, dass wir oft die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten von Inkarnationen bekommen und bei der Entscheidung, welche für uns besser ist, von unseren Geistführern beraten werden. Wenn wir uns dann hier inkarnieren vergessen wir, was wir uns dereinst vorgenommen haben und wundern uns manchmal, warum es so schwierig ist, jedenfalls mir ging es so und geht es manchmal noch so. Doch da jede Seele einzigartig ist und unterschiedliche Lernaufgaben hat, die sie sich für ein Leben vorgenommen hat oder weil sie etwas ausgleichen muss, gibt es auch diese vielfältigen Lebensskripte. Kein Leben eines Menschen gleicht dem anderen. Dann wird es deutlich, warum sich für manche Menschen manche Dinge ganz einfach realisieren und für manche Menschen nicht.
Gerade in Zeiten, in denen man das Gefühl hat, gar nicht aus einer Situation herauszukommen, die man gerne verändern würde, ist es gut, innezuhalten und sich daran zu erinnern, dass wir eine Seele sind, ein göttliche Funke, der hier auf der Erde im Training dafür ist, ein Kanal für die göttliche, bedingungslose Liebe zu sein und dass diese Situation eben wieder mal zum Lernprogramm dazu gehört.
Ach ja, bevor ich es vergesse, es gibt übrigens auch sogenannte Erholungsleben. Also Inkarnationen, in denen man es einfacher hat, aber nicht so viel lernt - vielleicht. Manche sagen ja, wenn es schwierig ist, lernt man am meisten. Nun, ich glaube nicht, dass meine jetzige Inkarnation ein Erholungsleben ist :-), aber ich bin dankbar für das, was ich in ihr bereits lernen durfte. Oder anders ausgedrückt, wie eine Kundin heute zu mir sagte: “Eigentlich ist mein Leben doch gut!”
Tipp: Fragen Sie Ihren spirituellen Meister, Engel oder mit wem Sie auch immer innerlich arbeiten, ob er/sie Ihnen zeigen kann, welche Aufgabe Sie sich für dieses Leben vorgenommen haben. Vielleicht zeigt er/sie es Ihnen in Ihren Träumen oder Sie haben plötzlich eine Intuition dafür oder ein tiefes, inneres Wissen, dass es so ist. Das kann Sie dabei unterstützen, sich selbst besser zu verstehen und geduldiger zu sein, wenn die Dinge so sind, wie sie nun mal sind und die Veränderungen nicht so schnell gehen, wie Sie es vielleicht manchmal gerne hätten.
Dieser Blog zieht demnächst um auf die Seite http://herzensweisheit.wordpress.com/blog/. Alle Artikel finden Sie auch jetzt schon dort!
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11.8.2009 von Anne.
Neulich, als endlich mal schönes Sommerwetter war, war ich mit einer Freundin abends weg. Wir saßen im Biergarten einer kleinen Kneipe in einem Stadtteil von Mainz. Der Biergarten war mehr ein kleiner Innenhof, mit ein paar Tischen. Fast so, wie ich mir immer einen Innenhof für ein eigenes Haus wünsche.
Plötzlich fing ich an, mir darüber Gedanken zu machen, ob es wohl richtig sei, ein Bier zu trinken. Ein Teil in mir sagte: Wenn ich ein spiritueller Mensch bin und wachsen möchte, dann sollte ich lieber auf das Bier verzichten. Ein anderer Teil in mir wollte einfach das Leben genießen und manchmal gehört im Sommer, in netter Gesellschaft für diesen Teil ein Bier eben dazu. So ging es eine ganze Weile innerlich hin- und her. War es nicht besser, asketisch zu sein und auf jeglichen Alkohol verzichten, fragte ich mich? Nun, ich bin als Mensch eher so gestrickt, dass ich alles hundertprozentig machen will. Meine spirituelle Entfaltung ist mir sehr wichtig und dafür bin ich auch bereit, auf manche Dinge zu verzichten. Aber an jenem Abend siegte der Teil in mir, der einfach das Leben genießen wollte, und ich bestellte mir mein Bier. Nun, der andere Teil, der es mir nicht erlauben wollte, zerrte weiter an mir.
Doch dann geschah etwas Erstaunliches: Als die Kellnerin mir das Bier brachte, sagte sie: “Schauen Sie mal. Ich habe Ihnen ein Herz in den Bierschaum gemacht.” Tatsächlich, der Bierschaum hatte oben auf der Krone die Form eines Herzens. Das berührte mich so sehr, dass ich mein Herz öffnen konnte und die Liebe, die für mich in diesem ganz besonderen Geschenk lag, das mir in diesem Moment zuteil wurde, spüren konnte. Meine Zweifel darüber, ob es nun richtig war, dieses Bier zu trinken oder nicht, konnte ich dadurch loslassen.
Nun, meine innere Führung meinte wohl, ich würde noch ein weiteres Zeichen der Liebe brauchen: Es kam der Hund der Wirtin zu uns an den Tisch. Hunde sind für mich ein Symbol für bedingungslose Liebe. Sie sind einfach, wie sie sind und geben ihre Liebe freimütig, zumindest normalerweise.
Was ist für Sie das Wichtigste im Universum? Haben Sie sich darüber schon mal Gedanken gemacht? Für mich ist es die Liebe, bedingungslose, göttliche Liebe, die alles Leben liebt, so wie es ist. Diese Liebe gibt uns Zeichen, wenn wir wachsam sind und nicht zu viel Bier trinken
An diesem Abend waren meine Zeichen das Herz im Bierschaum und der Hund, der an unseren Tisch kam. Beides zeigte mir, dass ich geliebt werde, so wie ich bin.
Für mich enthielt dieser Abend neben dem Geschenk der bedingungslosen Liebe eine weitere wertvolle Lektion: Ich wurde wieder mal daran erinnert, wie wichtig die Balance ist. Nicht totale Askese ist der Weg, natürlich auch nicht ein ungesundes Leben mit viel Alkohol, etc. sondern die goldene Mitte. Wichtig ist es, dabei immer mit offenem Herzen auf die innere Führung durch das Höhere Selbst, den Schutzengel oder inneren Meister zu hören, was in diesem Augenblick der richtige Weg ist. Wenn Sie offen sind, dann bekommen Sie die Zeichen auf Ihre ganz persönliche Art und Weise, so wie Sie es am besten verstehen.
Tipp: Achten Sie in der nächsten Zeit doch mal ganz besonders auf die Zeichen der bedingungslosen Liebe in Ihrem Leben. Denken Sie mal darüber nach, was für Sie ein Zeichen der Liebe sein könnte, so wie es bei mir z. B. Hunde sind. Wenn Sie in einer Situation nicht wissen, was Sie tun sollen, dann hören Sie auf Ihr Herz und bitten um ein klares Zeichen, vielleicht sind Sie dann genauso überrascht über die Antwort wie ich mit dem Herzen im Bierschaum.
Geschrieben in Innere Führung, Eigenverantwortung, Glaubenssätze, Göttliche Liebe, Geschenke | Drucken | Keine Kommentare »
19.7.2009 von Anne.
Wie viele Ideen, Träumen und Visionen habe ich schon gehabt und habe sie doch nicht umgesetzt. Es ist beim Träumen geblieben. Bei manchen Dingen fällt es mir dagegen ganz leicht, dranzubleiben und alles dafür zu tun, dass ich mein Ziel verwirkliche.
Warum bleibt es manchmal nur beim Träumen?
Vielleicht geht es Ihnen ja auch öfters so, wie mir? Dann fragt man sich doch, was sind die Gründe dafür, dass man bestimmte Träume nicht lebt, obwohl es Herzensträume sind.
Ich habe festgestellt, dass es oft Angst ist, die uns daran hindert, gerade die großen Träume zu verwirklichen. Und wenn man ganz genau hinschaut, dann hat diese Angst jedes Mal eine Ursache. Diese Ursache gilt es herauszufinden und aufzulösen. Bei mir sind es meistens Ängste, die sehr weit zurückliegen. Ganz selten sind es Ängste, die wirklich nur aus der Kindheit kommen, oft kommen sie aus vergangenen Inkarnationen.
Hier ein Beispiel dafür: Nehmen wir mal an, Sie haben vor, zusammen mit einem Geschäftspartner ein Unternehmen zu gründen oder gemeinsam ein Projekt anzugehen, doch es will einfach nicht klappen. Entweder Sie finden niemanden oder Sie haben jemanden, mit dem Sie die Sache gerne angehen würden, doch derjenige zieht um oder springt im letzten Moment ab und Sie stehen alleine da. Mir ist das in meinem Leben tatsächlich schon zweimal passiert. Einmal hatte ich mit einer Freundin zusammen einen Raum für gemeinsame Projekte gemietet, kurze Zeit später zog sie weg.Vor einigen Jahren wollte jemand mit mir zusammen ein Buch schreiben. Ich hatte schon begonnen und einige Seiten geschrieben, als derjenige plötzlich absprang und das Buch alleine schreiben wollte. Da war ich damals ziemlich enttäuscht.
Erst ein paar Jahre später bin ich auf die Idee gekommen, genauer nachzufragen, warum mir immer solche Sachen passieren, denn eigentlich würde ich sehr gerne gemeinsam mit anderen geschäftlich etwas machen. In einer Kontemplation fragte ich meinen spirituellen Führer, ob er mir nicht die Ursache dafür zeigen könnte. Bei mir ist es dann oft so, dass ich die Bilder sehe, manchmal muss ich auch warten, bis ich es nachts träume. Manchmal geschieht es auch gleich in der Kontemplation. Aber ich sehe nicht nur die Bilder, sondern habe auch Gefühle dazu. In diesem Fall war die Ursache eine vergangene Inkarnation. Ein enger Vertrauter, Mitarbeiter eines Unternehmens, was mir damals gehörte, hatte mich betrogen. Ich hatte es herausgefunden und ihn entlassen. In seiner Wut hatte er in dem Unternehmen Feuer gelegt.
Nun stellen Sie sich mal vor, das alles “läuft unbewusst mit”, ist in den Zellen gespeichert und ohne dass ich es merke “springt dieses Programm” an. Kein Wunder, dass es dann bisher mit Geschäftspartnerschaften und sogar auch einer Lebenspartnerschaft nicht geklappt hat!
Sollten Sie selbst Ihre vergangenen Leben erforschen wollen, bitten Sie Ihren spirituellen Führer oder Ihren Schutzengel um Unterstützung. Oder holen Sie sich Hilfe bei ausgebildeten Therapeuten oder Coaches, die nach spirituellen Prinzipien arbeiten. Gerade am Anfang ist es vielleicht wichtig, jemand Professionelles an der Seite zu haben. Als ich vor fast zwanzig Jahren mir das erste Mal vergangene Inkarnationen bewusst gemacht habe, habe ich dies auch zusammen mit einer Therapeutin gemacht.
Sich mutige Vorbilder suchen
Manchmal ist es auch hilfreich, Menschen zu beobachten, die alles für Ihre Träume tun. In der Geschichte gibt es viele Beispiele von Erfindern, etc. Aber auch heute im täglichen Leben können einem Menschen begegnen, die sich durch nichts aufhalten lassen.
Ein solches Beispiel ist einer meiner Kunden. Er hat ein Buch geschrieben und es bei einigen Verlagen eingereicht. Alleine schon mal den Schritt zu wagen, das eigene Werk bei einem Verlag einzureichen, das halte ich für sehr mutig. Nun ist es so, dass man nicht sofort eine Zusage bekommt. Manche geben dann vielleicht nach der dritten Absage auf und denken: “Vielleicht ist mein Buch so schlecht und das klappt nie.” Nicht so mein Kunde. Er machte einfach weiter, ließ sich nicht beirren … und … tatsächlich, letzte Woche ging sein Traum in Erfüllung: Ein renommierter Verlag hat zugesagt, dass er das Buch veröffentlicht. Seit Jahren träume ich davon, Bücher zu schreiben und zu veröffentlichen, da ist dieser Kunde natürlich ein wunderbares Vorbild für mich, weil er mir zeigt, dass man es schaffen kann, wenn man trotz Schwierigkeiten dranbleibt.
Von der Imagination zum Handeln
Für die Verwirklichung der Träume ist es auf jeden Fall wichtig und hilfreich, im Inneren ein positives Bild des Traumes zu erschaffen, gepaart mit den entsprechenden Gefühlen. Wenn Sie also einen Traum haben, dann stellen Sie sich innerlich vor, dass Sie am Ziel sind. Tun Sie dies im Kleinen wie im Großen. Hier ein Beispiel, wie es im Kleinen geht. Ich habe mir heute eine neue Website gestaltet. Vorher hatte ich ein ziemlich genaues Bild davon, wie die Seite aussehen sollte. Dann habe ich mich an die Arbeit gemacht und Schritt für Schritt alles so gestaltet, dass ich hinterher glücklich und zufrieden mit dem Ergebnis war. So wie im Kleinen geht es auch im Großen. Wir beginnen vielleicht mit der Verwirklichung unserer Träume im Kleinen und dann kommen nach und nach die ganz großen Träume, die in unserem Herzen sind, an die Reihe.
Tipp: Wenn Sie Herzensträume haben, die Sie bisher noch nicht verwirklicht haben, dann probieren Sie es doch mal mit dem “3-Schritte-Programm”:
Erstens: Erschaffen Sie ein inneres Bild für Ihren Traum, zusammen mit anhebenden, positiven Gefühlen.
Zweitens: Lassen Sie los! Bitten Sie Ihren spirituellen Führer oder Schutzengel, Ihnen Wege zu zeigen, wie Sie Ängste und unbewusste Blockaden lösen können, die Sie daran hindern, Ihren Traum zu verwirklichen.
Drittens: Kommen Sie ins Handeln. Beginnen Sie mit dem ersten Schritt. Denn wenn man einmal mit einem Schritt begonnen hat, wird es leichter.
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