Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Dankbarkeit.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Okt | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
| 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 |
| 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
| 29 | 30 | 31 | ||||
21.9.2009 von Anne.
Noch vor ein paar Jahren habe ich mich ständig mit anderen Leuten verglichen. “Warum hat derjenige einen Partner und ich nicht? Warum darf jene Bekannte beruflich genau den Job machen, der ihr Traum ist und ich bin immer noch nicht in meinem Traumjob angelangt? Warum wohnt eine Freundin von mir in einem schönen Haus mit Garten, das die reinste Ruhneoase ist, während ich in einer Wohnung lebe, wo in der Nachbarwohnung öfters laut Musik gehört wird?”Diese Vergleiche mit anderen haben mich viel Energie gekostet, die mir dann woanders wieder fehlte. Also überlegte ich mir, dass es so nicht weitergehen kann.
Denn wenn ich mich ständig mit anderen vergleiche, dann zieht mich das runter. Es fehlt völlig die Wertschätzung für mich selbst und für das, was ich mir in meinem Leben bereits erschaffen habe.
Doch warum ist es so, dass nicht alle Menschen ein gleichartiges Leben führen? Dieser Frage wollte ich auf den Grund gehen und dachte darüber nach. Schließlich empfahl mir jemand das Buch Die Reisen der Seele von Michael Newton, einem amerikanischen Psychotherapeuten. Dieses Buch enthält Protokolle von Sitzungen, die er mit Menschen gemacht hat. Unter Hypnose hat er sie zurückgeführt in die Zeit, bevor sie in ihr jetziges Leben eingetreten sind oder in ein Leben zwischen zwei vergangenen Inkarnationen. Interessant war für mich an diesen Protokollen, dass wir uns unser Leben hier offenbar aussuchen. Bis dahin hatte ich nämlich immer gedacht, man wird dazu gezwungen. Diese Protokolle ließen auch erkennen, dass wir oft die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten von Inkarnationen bekommen und bei der Entscheidung, welche für uns besser ist, von unseren Geistführern beraten werden. Wenn wir uns dann hier inkarnieren vergessen wir, was wir uns dereinst vorgenommen haben und wundern uns manchmal, warum es so schwierig ist, jedenfalls mir ging es so und geht es manchmal noch so. Doch da jede Seele einzigartig ist und unterschiedliche Lernaufgaben hat, die sie sich für ein Leben vorgenommen hat oder weil sie etwas ausgleichen muss, gibt es auch diese vielfältigen Lebensskripte. Kein Leben eines Menschen gleicht dem anderen. Dann wird es deutlich, warum sich für manche Menschen manche Dinge ganz einfach realisieren und für manche Menschen nicht.
Gerade in Zeiten, in denen man das Gefühl hat, gar nicht aus einer Situation herauszukommen, die man gerne verändern würde, ist es gut, innezuhalten und sich daran zu erinnern, dass wir eine Seele sind, ein göttliche Funke, der hier auf der Erde im Training dafür ist, ein Kanal für die göttliche, bedingungslose Liebe zu sein und dass diese Situation eben wieder mal zum Lernprogramm dazu gehört.
Ach ja, bevor ich es vergesse, es gibt übrigens auch sogenannte Erholungsleben. Also Inkarnationen, in denen man es einfacher hat, aber nicht so viel lernt - vielleicht. Manche sagen ja, wenn es schwierig ist, lernt man am meisten. Nun, ich glaube nicht, dass meine jetzige Inkarnation ein Erholungsleben ist :-), aber ich bin dankbar für das, was ich in ihr bereits lernen durfte. Oder anders ausgedrückt, wie eine Kundin heute zu mir sagte: “Eigentlich ist mein Leben doch gut!”
Tipp: Fragen Sie Ihren spirituellen Meister, Engel oder mit wem Sie auch immer innerlich arbeiten, ob er/sie Ihnen zeigen kann, welche Aufgabe Sie sich für dieses Leben vorgenommen haben. Vielleicht zeigt er/sie es Ihnen in Ihren Träumen oder Sie haben plötzlich eine Intuition dafür oder ein tiefes, inneres Wissen, dass es so ist. Das kann Sie dabei unterstützen, sich selbst besser zu verstehen und geduldiger zu sein, wenn die Dinge so sind, wie sie nun mal sind und die Veränderungen nicht so schnell gehen, wie Sie es vielleicht manchmal gerne hätten.
Dieser Blog zieht demnächst um auf die Seite http://herzensweisheit.wordpress.com/blog/. Alle Artikel finden Sie auch jetzt schon dort!
Geschrieben in Seele, Eigenverantwortung, Hingabe, Geduld, Aufmerksamkeit, Erde als Schule, Dankbarkeit, Göttliche Liebe | Drucken | Keine Kommentare »
8.9.2009 von Anne.
Neulich stand ich an der Bushaltestelle und es regnete. Neben mir stand eine Frau und fragte mich, wann der Bus denn kommen würde. Ich antwortete ihr, dass der Bus schon etwas zu spät dran sei. Sie stand noch eine Weile da und überlegte, ob sie warten sollte oder ob sie trotz des Regens zu Fuß zur nächsten Haltestelle gegen sollte. Der Bus war immer noch nicht in Sicht, als sie sich in Bewegung setzte, um zur nächsten Haltestelle zu laufen. Kurze Zeit später kam er dann und wir fuhren an ihr vorbei. Es regnete noch immer in Strömen und ich dachte darüber nach, wie dankbar ich doch sein konnte, dass ich jetzt im warmen, trockenen Bus saß, weil ich die Geduld hatte, auf ihn zu warten.
Es gibt so viele Dinge, bei denen man Geduld haben muss. Welche Dinge fallen Ihnen da ein? Also mir fallen da eine ganze Menge Dinge ein. Die Hitliste dieser Dinge wird angeführt von den öffentlichen Verkehrsmitteln.Wie oft muss ich, wenn ich umsteige, manchmal sogar bis zu 20 Minuten warten, bis mein Anschluss-Bus oder -Zug kommt. Und das bei jeder Wetterlage, wenn ich gerade unterwegs bin.
Auch der Computer gehört zur Hitliste der Dinge, mit denen man Geduld lernen kann, jedenfalls geht es mir so, gerade, wenn ich neue Programme ausprobieren möchte oder eine Internetseite kreiere oder der Computer nach dem Hochfahren mal wieder etwas langsam ist.
Auch die großen Dinge im Leben erfordern manchmal viel Geduld. Dazu gehören für mich z. B. auch berufliche Veränderungen. Dort den Zeitpunkt abzupassen, wann es richtig ist, z. B. aus dem Angestelltenjob in die reine freiberufliche Tätigkeit zu wechseln und nichts zu überstürzen, erfordert von mir manchmal eine ziemliche Geduld, gerade, wenn ich in beiden Jobs mal wieder viel zu tun habe und denke, dass ich das gar nicht mehr schaffe. Genauso ist es mit örtlichen Veränderungen. Da hat man vielleicht den inneren Drang, in eine andere Stadt zu ziehen und weiß doch, dass man das nicht sofort umsetzten kann, weil zu viel daran hängt. Aber vielleicht ist ja in 1-2 Jahren der richtige Zeitpunkt gekommen und dann fügt sich alles, weil man Geduld hatte?
Doch warum schreibe ich hier überhaupt über die Geduld? Geduld ist für mich eine spirituelle Tugend. Sie hat mit Hingabe und Vertrauen zu tun. Hingabe an das große Ganze, eine höhere Kraft, die alles lenkt und führt, den Heiligen Geist oder wie auch immer Sie das nennen möchten. Mit der Hingabe geht das Vertrauen einher. Wenn ich Vertraue, dann kann ich mich hingeben. Dann kann ich auf meine inneren Impulse achten, die mir zeigen, welche Schritte in meinem Leben jetzt folgen oder ob es noch angesagt ist, Geduld zu haben.
Tipp: Beobachten Sie sich doch mal selbst. In welchen Augenblicken sind Sie besonders ungeduldig? was in Ihrem Leben lehrt Sie, mehr Geduld zu haben? Fragen Sie Ihren Schutzengel oder Ihren spirituellen Führer, wie er/sie Sie dabei unterstützen kann, aus der Ungeduld in die Geduld hineinzuwachsen.
Geschrieben in Eigenverantwortung, Hingabe, Innere Führung, Heiliger Geist, Geduld, Zufriedenheit, Aufmerksamkeit, Dankbarkeit | Drucken | Keine Kommentare »
5.7.2009 von Anne.
Vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mit einer Kollegin, die ich sehr gerne habe, über das Thema “Was ist Realität”. Wir sprachen über Fernsehsendungen, die sich nur mit Armut und Mangeldenken beschäftigen. Ich sagte zu ihr, dass es nicht das ist, worauf ich meine Aufmerksamkeit legen möchte. Sie sagte: “Aber das ist die Realität!” Ich erwiderte, dass das ziemlich einseitig wäre, wenn das die Realität wäre. Weiter führte ich das dann nicht aus, denn ich bin mittlerweile der Meinung, dass wir unsere Realität selbst erschaffen können.
Natürlich hatte ich auch schon viele Zeiten, eigentlich sogar einen Großteil meines bisherigen Lebens, an denen ich die Realität nur in düsteren Farben sehen konnte und sie als unabänderlich sah. Dann hatte ich Phasen, in denen ich alles aufs Karma schob. “Ja, ich scheine wohl in anderen Leben ein besonders schlechtes Karma aufgebaut zu haben und nun muss ich die Suppe auslöffeln.” Doch inzwischen habe ich gelernt, dass dies nur zum Teil die Wahrheit ist. Sicher ist es so, dass wir hier in dieser Welt unsere Erfahrungen machen und manchmal Entscheidungen treffen, die spätere Auswirkungen haben, die unangenehm sind. Doch wenn wir dies als etwas Unabänderliches sehen, dann heißt es, dass wir noch nicht voll die Verantwortung für unser Leben übernommen haben.
Doch was bedeutet es wirklich, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen? Für mich gehören dazu mehrere Dinge.
Für meine Gefühle bin ich selbst verantwortlich. Ich kann sie jederzeit ändern.
Ein Beispiel dazu: Als ich heute einkaufen war, hörte ich, wie eine Frau ganz begeistert erzählte, dass ihre Tochter zurzeit in den USA ist. Sofort dachte ich daran, dass ich auch mal davon geträumt habe, dort zu leben. Jetzt bin ich schon fast 46 und habe es immer noch nicht geschafft. Es fielen mir noch ein paar weitere Dinge ein, die ich alle noch in diesem Leben tun wollte und bisher nicht getan habe und plötzlich wurde ich ganz unzufrieden. Mir fiel nur noch alles das ein, was ich noch nicht in meinem Leben geschafft habe, und ich wurde traurig. Als ich zu Hause war, tat ich erst mal alles, um mich in ein gutes Gefühl zu bringen. Ich machte mir etwas Schönes zum Essen, ruhte mich aus und hörte meine Lieblingslieder. So langsam spürte ich, dass meine Gefühle von unglücklich sein und Mangeldenken wieder in Richtung Glücklichsein gingen.
Ich kann altes Karma loslassen und mich für die Liebe öffnen.
Sicher gibt es Situationen, da muss man durch, weil man etwas auszugleichen und etwas zu lernen hat. Auch ich hatte viele dunkle Zeiten in meinem Leben und es ist auch heute noch nicht immer einfach. Doch auch hier hilft es meiner Meinung nach nur, wenn man sich dafür öffnet, dass man jederzeit von der göttlichen Liebe getragen wird, die immer stärker ist als alles andere. Diese Liebe hilft auch, das loszulassen, was im Weg steht, um das volle Potenzial zu leben. Stellen Sie sich mal vor, Sie sind nur noch Liebe, Sie sind göttlich, wie das wäre. Die Liebe hilft einem auch, versteckte Muster und Programme zu entdecken, die im Unterbewusstsein laufen, ohne dass man es merkt. Jeder Mensch hat dafür seine, bzw. jede Seele hat dafür ihre ganz spezielle innere Führung, die so individuell ist, dass sie genau passt, wie eine Blaupause. Ich lernte in diesem Jahr z. B. eine Ausbildung kennen, die mir dabei hilft, viele dieser unbewussten Programme zu erkennen und zu lösen. Dafür bin ich unendlich dankbar.
Die äußere Realität spiegelt unsere innere Realität
Das ist etwas, das ich lange Zeit auch nicht glauben wollte. Aber es wird für mich immer klarer. Wenn ich im Inneren immer traurig bin und nur darüber nachdenke, was alles in meinem Leben fehlt, wie soll ich dann Fülle und Freude in mein Leben ziehen. Das Gesetz der Resonanz kennen ja mittlerweile viele. Es besagt, dass man genau das in sein Leben zieht, was man ausstrahlt. Manche spirituellen Lehrer sagen auch: “Wie innen so außen”. Das besagt eigentlich nichts anderes. Dazu wieder ein kleines Beispiel aus meinem Leben. Ich habe mich heute mal wieder über die Bahn geärgert, denn ich wollte Sonntag ganz früh nach Mannheim fahren. Doch den einen Zug hat die Bahn ersatzlos gestrichen und bei den Regionalzügen gibt es wegen Bauarbeiten auch noch Schienenersatzverkehr mit mehrfachem Umsteigen. Toll! Da schleichen sich doch schnell so Gedanken ein, wie “Warum ist das alles immer so beschissen?” “Ich fühle mich alleine gelassen.” “Immer muss ich es so schwer haben?” Bevor ich da noch weiter einstieg, sagte ich zu mir: “Stopp! Was möchte mir die Situation sagen? Welche Möglichkeiten habe ich im Moment? Ich könnte z. B. nur einen Termin wahrnehmen und später fahren oder gar nicht fahren. Oder natürlich auch zigmal umsteigen… Das ist doch eine große Fülle an Möglichkeiten, oder ?”
Ich werde das Sonntagmorgen ganz spontan entscheiden.
Kreiere dir deine Realität - feiere dein Leben
Dann habe ich mich plötzlcih daran erinnert, dass ich ja sowieso mich räumlich verändern möchte, und es vielleicht an der Zeit ist, mir ein neues Zuhause zu kreieren. Also: Ärger loslassen, Kopfhörer auf und meine Lieblingslieder hören, um mich in ein glückliches Gefühl zu bringen, denn wenn man glücklich ist, kann man sich seine (zukünftige) Realität besser erschaffen. Dann habe ich mir aufgeschrieben, wie ich wohnen möchte, was mir wichtig ist. Z. B. habe ich aufgeschrieben: “Ich lebe mit Freunden in einem Haus mit Garten oder Innenhof.” Wichtig ist nämlich, dass man nicht schreibt: “Ich wünsche mir…”, sondern ich bin, ich lebe, etc. Dieses “Ich bin” hat eine starke Kraft. Es hat mir viel Freude gemacht, das aufzuschreiben und es mir auch gleichzeitig innerlich vorzustellen und es zu fühlen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass man nicht im Opferbewusstsein verharrt, sondern die Verantwortung übernimmt. Ich akzeptiere die jetzige Situation, wie sie ist, bedanke mich dafür und erschaffe mir eine neue Situation. Und dann kommt das Wichtigste …. loslassen und darauf achten, welche Anstöße die innere Führung gibt, was man tun kann oder ob man seinen Traum vielleicht noch verändern sollte, denn Veränderungen sollten immer nur im Einklang mit der weisen, liebenden göttlichen Energie geschehen. Aber da ich Seele bin, bin, bin ich selbst Teil dieser Energie und kann das tun, was ich tun muss, um mein Leben zu verändern und dann imemr wieder auch loslassen.
Seitdem ich nach diesen Prinzipien lebe, bin ich viel glücklicher als vorher. Wie viele Jahre habe ich gebraucht, bis ich so weit gekommen bin, dies zu erkennen. Verantwortung für das eigene Leben übernehmen heißt für mich, dass ich mein göttliches Selbst lebe und dann kann ich auch sagen, ich feiere mein Leben.
Wann beginnen Sie damit?
Tipp: Sie haben einen Traum, den Sie in Ihrem Leben verwirklichen möchten. Tun Sie alles dafür, dass Sie glücklich sind. Das kann mit Hilfe von Musik geschehen oder auch einfach in der Natur, oder …? Finden Sie Ihre eigene Methode, um glücklich zu sein, denn Sie sind einzigartig. Mit dem Glücksgefühl kommt meistens auch die Dankbarkeit. Nehmen Sie das Gefühl von Glück und Dankbarkeit in jede Zelle auf und schreiben Sie in dem Moment, in dem Sie am glücklichsten sind, auf, wie Sie sich Ihr Leben erträumen. Lassen Sie dann los und achten Sie darauf, welche Impulse Ihnen das Leben gibt und lauschen Sie auf das, was Ihnen Ihre innere Stimme erzählt. Sie sind Seele - feiern Sie Ihr Leben!
Wer mehr über die Ausbildung wissen möchte, die ich zurzeit absolviere, schaut bitte unter www.spirit-management.de.
Geschrieben in Aufmerksamkeit, Seele, Eigenverantwortung, Traum, Dankbarkeit, Glaubenssätze, Göttliche Liebe, Erde als Schule, Leben, Uncategorized | Drucken | 1 Kommentar »