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27.7.2009 von Anne.
Kennen Sie das auch, dass Sie bestimmte Menschen einfach nicht leiden können? Bei manchen Menschen fallen Ihnen vielleicht hunderte von Gründen ein, warum das so ist, das sind oft Menschen, die einem nahe stehen, die einen aber ziemlich verletzt haben. Bei anderen Menschen ist es vielleicht nur so ein Gefühl, weil Sie etwas von der Ausstrahlung desjenigen spüren, das irgendwie nicht passt.
Das alles mag sein, es wirft aber eine Frage auf: Kann es vielleicht daran liegen, wenn wir jemanden ablehnen, dass wir etwas in uns selbst ablehnen? Dass wir uns selbst nicht so lieben, wie wir sind?
Ich würde diese Frage für mich persönlich mit “Ja” beantworten. Vor einigen Jahren hatte ich noch ziemlich wenig Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Ich konnte einfach nicht zu mir selbst stehen, so wie ich war. Sobald nun jemand kam - und es kamen einige Menschen - und mich verletzte, indem er mein schon niedriges Selbstbewusstsein noch mehr drückte, war es vorbei. Gerade heute hatte ich ein Telefonat mit jemandem, den ich sehr schätze. Wir sprachen auch über eine Person, die derjenige sehr mag, während ich diese Person nicht sehr mag. Als wir über diese Person sprachen, wurde mir bewusst, wie viel Groll ich gegen sie immer noch hege und das, weil sie mich vor Jahren mal ziemlich von oben herab behandelt hatte. Diese Person hat das bestimmt schon längst vergessen, aber in mir war der ganze Groll noch energetisch gespeichert. Ich war dankbar dafür, dass dieses Telefonat mir das bewusst gemacht hat, denn nur so kann ich den Groll auch loslassen oder besser gesagt, daran arbeiten, ihn loszulassen.
Inzwischen habe ich einiges unternommen, Selbstzweifel aufgelöst, innere Muster aufgelöst, etc., und ich bin immer öfter dankbar dafür, dass ich so bin, wie ich bin und für mein Leben, so wie es ist. Natürlich gibt es auch immer wieder Ausnahmen, Zeiten, an denen ich wieder in den alten Zustand zurückfalle, aber nicht mehr so oft wie früher.
Eine andere Messlatte für mein verändertes Bewusstsein ist auch meine Familie. Meine Eltern, Geschwister, mein Schwager und meine Nichten. Gestern hatten wir wieder so ein Familientreffen. Noch bis vor Kurzem hatte ich das als ziemlich anstrengend empfunden, doch gestern war ich erstaunt, dass ich in einer ganz anderen Verfassung war als sonst. Hier ein Beispiel dafür. Mein Schwager ist jemand, der sich gerne über andere lustig macht. Das mag ich ja normalerweise überhaupt nicht. Gestern geschah folgendes: Ich vermisste plötzlich meinen Wohnungsschlüssel und kramte voller Panik in meiner Handtasche danach. Nun muss ich noch erwähnen, dass ich immer ziemlich große Handtaschen habe. Als mein Schwager sah, wie ich in der Tasche kramte fing er an witzige Bemerkungen zu machen: “Ich habe ja gar nicht gesehen, dass du einen Koffer dabei hast. Dafür muss man ja extra ein Inhaltsverzeichnis erstellen, um die Sachen noch zu finden. Hast du vielleicht sogar ein Zelt dabei?” Wobei ich natürlich anmerken muss, das wäre ein Zelt für Däumlinge, was in diese Handtasche passen würde. Aber ich musste trotzdem lachen. Ich fand das so lustig und dachte innerlich: Okay, ich stehe dazu, dass ich gerne große Handtaschen habe. Früher wäre ich vielleicht eingeschnappt gewesen. Aber gestern fand ich das eher lustig und lachte gemeinsam mit meinem Schwager. Nein, ich nahm sogar nach und nach den Inhalt aus der Tasche und hielt ihn hoch, damit alle sehen konnten, was sich darin verbirgt. So hatten wir unseren Spaß und ich fand auch meinen Schlüssel in einem Fach in der Tasche.
Hinterher wurde mir bewusst, wie leicht das Leben sein kann, wenn man sich so liebt, wie man ist. Wenn man weiß, dass man, so wie man ist, in Ordnung ist. Dann kann man mit anderen lachen und sie auch so sein lassen, wie sie sind und vielleicht sogar irgendwann denen verzeihen, die einen Jahre zu vor mit ihren Bemerkungen oder ihrem Verhalten emotional verletzt haben.
Tipp: Schreiben Sie sich auf, was Sie an sich selbst lieben und bedanken Sie sich jeden Tag für das, was Sie an sich selbst lieben können. Sehen Sie die Einzigartigkeit darin, dass Sie in manchen Dingen anders sind als andere. Wenn Sie spüren, dass Ihre Selbstliebe wächst, dann schauen Sie, ob Sie den Groll gegen andere loslassen können oder ob Sie innerlich verzeihen können. Bitten Sie auch bei dieser Übung wieder Ihren spirituellen Führer oder Schutzengel um Unterstützung.
Geschrieben in Hingabe, Selbstliebe, Eigenverantwortung, Einzigartigkeit, Wertschätzung, Zufriedenheit | Drucken | 3 Kommentare »
19.7.2009 von Anne.
Wie viele Ideen, Träumen und Visionen habe ich schon gehabt und habe sie doch nicht umgesetzt. Es ist beim Träumen geblieben. Bei manchen Dingen fällt es mir dagegen ganz leicht, dranzubleiben und alles dafür zu tun, dass ich mein Ziel verwirkliche.
Warum bleibt es manchmal nur beim Träumen?
Vielleicht geht es Ihnen ja auch öfters so, wie mir? Dann fragt man sich doch, was sind die Gründe dafür, dass man bestimmte Träume nicht lebt, obwohl es Herzensträume sind.
Ich habe festgestellt, dass es oft Angst ist, die uns daran hindert, gerade die großen Träume zu verwirklichen. Und wenn man ganz genau hinschaut, dann hat diese Angst jedes Mal eine Ursache. Diese Ursache gilt es herauszufinden und aufzulösen. Bei mir sind es meistens Ängste, die sehr weit zurückliegen. Ganz selten sind es Ängste, die wirklich nur aus der Kindheit kommen, oft kommen sie aus vergangenen Inkarnationen.
Hier ein Beispiel dafür: Nehmen wir mal an, Sie haben vor, zusammen mit einem Geschäftspartner ein Unternehmen zu gründen oder gemeinsam ein Projekt anzugehen, doch es will einfach nicht klappen. Entweder Sie finden niemanden oder Sie haben jemanden, mit dem Sie die Sache gerne angehen würden, doch derjenige zieht um oder springt im letzten Moment ab und Sie stehen alleine da. Mir ist das in meinem Leben tatsächlich schon zweimal passiert. Einmal hatte ich mit einer Freundin zusammen einen Raum für gemeinsame Projekte gemietet, kurze Zeit später zog sie weg.Vor einigen Jahren wollte jemand mit mir zusammen ein Buch schreiben. Ich hatte schon begonnen und einige Seiten geschrieben, als derjenige plötzlich absprang und das Buch alleine schreiben wollte. Da war ich damals ziemlich enttäuscht.
Erst ein paar Jahre später bin ich auf die Idee gekommen, genauer nachzufragen, warum mir immer solche Sachen passieren, denn eigentlich würde ich sehr gerne gemeinsam mit anderen geschäftlich etwas machen. In einer Kontemplation fragte ich meinen spirituellen Führer, ob er mir nicht die Ursache dafür zeigen könnte. Bei mir ist es dann oft so, dass ich die Bilder sehe, manchmal muss ich auch warten, bis ich es nachts träume. Manchmal geschieht es auch gleich in der Kontemplation. Aber ich sehe nicht nur die Bilder, sondern habe auch Gefühle dazu. In diesem Fall war die Ursache eine vergangene Inkarnation. Ein enger Vertrauter, Mitarbeiter eines Unternehmens, was mir damals gehörte, hatte mich betrogen. Ich hatte es herausgefunden und ihn entlassen. In seiner Wut hatte er in dem Unternehmen Feuer gelegt.
Nun stellen Sie sich mal vor, das alles “läuft unbewusst mit”, ist in den Zellen gespeichert und ohne dass ich es merke “springt dieses Programm” an. Kein Wunder, dass es dann bisher mit Geschäftspartnerschaften und sogar auch einer Lebenspartnerschaft nicht geklappt hat!
Sollten Sie selbst Ihre vergangenen Leben erforschen wollen, bitten Sie Ihren spirituellen Führer oder Ihren Schutzengel um Unterstützung. Oder holen Sie sich Hilfe bei ausgebildeten Therapeuten oder Coaches, die nach spirituellen Prinzipien arbeiten. Gerade am Anfang ist es vielleicht wichtig, jemand Professionelles an der Seite zu haben. Als ich vor fast zwanzig Jahren mir das erste Mal vergangene Inkarnationen bewusst gemacht habe, habe ich dies auch zusammen mit einer Therapeutin gemacht.
Sich mutige Vorbilder suchen
Manchmal ist es auch hilfreich, Menschen zu beobachten, die alles für Ihre Träume tun. In der Geschichte gibt es viele Beispiele von Erfindern, etc. Aber auch heute im täglichen Leben können einem Menschen begegnen, die sich durch nichts aufhalten lassen.
Ein solches Beispiel ist einer meiner Kunden. Er hat ein Buch geschrieben und es bei einigen Verlagen eingereicht. Alleine schon mal den Schritt zu wagen, das eigene Werk bei einem Verlag einzureichen, das halte ich für sehr mutig. Nun ist es so, dass man nicht sofort eine Zusage bekommt. Manche geben dann vielleicht nach der dritten Absage auf und denken: “Vielleicht ist mein Buch so schlecht und das klappt nie.” Nicht so mein Kunde. Er machte einfach weiter, ließ sich nicht beirren … und … tatsächlich, letzte Woche ging sein Traum in Erfüllung: Ein renommierter Verlag hat zugesagt, dass er das Buch veröffentlicht. Seit Jahren träume ich davon, Bücher zu schreiben und zu veröffentlichen, da ist dieser Kunde natürlich ein wunderbares Vorbild für mich, weil er mir zeigt, dass man es schaffen kann, wenn man trotz Schwierigkeiten dranbleibt.
Von der Imagination zum Handeln
Für die Verwirklichung der Träume ist es auf jeden Fall wichtig und hilfreich, im Inneren ein positives Bild des Traumes zu erschaffen, gepaart mit den entsprechenden Gefühlen. Wenn Sie also einen Traum haben, dann stellen Sie sich innerlich vor, dass Sie am Ziel sind. Tun Sie dies im Kleinen wie im Großen. Hier ein Beispiel, wie es im Kleinen geht. Ich habe mir heute eine neue Website gestaltet. Vorher hatte ich ein ziemlich genaues Bild davon, wie die Seite aussehen sollte. Dann habe ich mich an die Arbeit gemacht und Schritt für Schritt alles so gestaltet, dass ich hinterher glücklich und zufrieden mit dem Ergebnis war. So wie im Kleinen geht es auch im Großen. Wir beginnen vielleicht mit der Verwirklichung unserer Träume im Kleinen und dann kommen nach und nach die ganz großen Träume, die in unserem Herzen sind, an die Reihe.
Tipp: Wenn Sie Herzensträume haben, die Sie bisher noch nicht verwirklicht haben, dann probieren Sie es doch mal mit dem “3-Schritte-Programm”:
Erstens: Erschaffen Sie ein inneres Bild für Ihren Traum, zusammen mit anhebenden, positiven Gefühlen.
Zweitens: Lassen Sie los! Bitten Sie Ihren spirituellen Führer oder Schutzengel, Ihnen Wege zu zeigen, wie Sie Ängste und unbewusste Blockaden lösen können, die Sie daran hindern, Ihren Traum zu verwirklichen.
Drittens: Kommen Sie ins Handeln. Beginnen Sie mit dem ersten Schritt. Denn wenn man einmal mit einem Schritt begonnen hat, wird es leichter.
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13.7.2009 von Anne.
Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wo die Träume herkommen? Ich meine jetzt nicht die nächtlichen Träume, sondern das, was wir uns für dieses Leben hier erträumen, was wir tun möchten, wofür unser Herz brennt. Ich stelle mir sehr oft vor, dass es in mir eine Welt gibt, in der meine Träume sind. Vielleicht hat sogar jeder für sich einen besonderen Raum, in dem seine Träume liegen? Genauso wie es hier in der Welt Häuser, Bäume und Felder gibt, so gibt es auch in feinstofflichen Welten Gebäude und Natur. In der Meditation oder in der Kontemplation kann man Zugang dazu bekommen.
Doch nun zurück zum Land der verschwundenen Träume. Vielleicht kennen Sie das auch, dass Sie eine Vision oder einen Traum haben und Sie haben das Gefühl, wenn Sie daran denken, dann öffnet sich das Herz ganz weit. Sie möchten sofort zur Tat schreiten. Doch dann fallen Ihnen plötzlich wieder allerhand Verpflichtungen ein, die Sie davon abhalten, etwas für Ihre Träume zu tun. Wenn das längere Zeit anhält, dann kann es passieren, dass die Träume in Vergessenheit geraten, das wunderbare Gefühl im Herzen verschwindet und man funktioniert nur noch, um irgendwie sein Leben geregelt zu bekommen. Dann ist die Tür zum Land der Träume geschlossen. Es wird zum Land der verschwundenen Träume.
Genauso erging es mir gegen Ende der letzten Woche. Ich hatte im Büro viel zu tun, an einem Abend hatte ich noch zwei Bekannten geholfen, die eine hatte Fragen zu einem Text, die andere hatte einen Drucker, der nicht funktionierte. Das war am Donnerstag. Am Freitag musste ich Überstunden in meinem Bürojob machen. Und am Samstag war ich dann ziemlich müde. Doch da musste ich auch schon wieder einkaufen gehen und noch etwas für einen Kunden erledigen.
Am Sonntag war ein Familientreffen angesagt und dann war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Da blieb keine Zeit zum Träumen oder um Pläne für die Zukunft zu schmieden. Einmal blitzte ein kurzer Gedanke in mir auf, eine Idee für eine Kinderbuch-Serie (schon vor langer Zeit wollte ich mal Kinderbücher schreiben), die ich aber aus Zeitgründen nicht weiter verfolgte.
Aber: ich wurde im Laufe des Wochenendes immer unzufriedener und spürte, dass ich mein Herz verschloss. Mir wurde bewusst, dass ich einfach nur funktionierte, für Bekannte, für Kunden, für den Arbeitgeber, etc. Doch wo blieb ich selbst dabei?
Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt, dass es wichtig ist, sich immer mal wieder Zeit für seine Träume zu nehmen. Sie aufzuschreiben und erste Schritte zu planen und auch zu gehen. Es hält das Herz offen und es bringt einen dem wahren Selbst, der Seele, ein Stückchen näher. Denn ich bin der Meinung, dass unsere Träume aus der Seele kommen, dem göttlichen Funken, der Inkarnation für Inkarnation lernt, um schließlich ein Kanal für die göttliche Liebe zu werden und als solcher zu wirken.
Tipp: Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Träume. Schauen Sie, dass Sie ab und zu aufwachen und dem alltäglichen Trott, der nur allzu leicht zum Hamsterrad werden kann, entfliehen. So halten Sie die Tür zum Land der Träume offen und haben jederzeit Zugang. Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei, Ihre Herzens-Träume zu verwirklichen.
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