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29.3.2009 von Anne.
Sicher kennen Sie das auch. Sie haben eine drängende Frage, auf die Sie gerne möglichst schnell eine Antwort hätten. Doch woher kommt die Antwort?
Manche Menschen haben Meditations- oder Kontemplationstechniken für sich entdeckt, mit denen sie die Antwort direkt aus dem Herzen erhalten. Das ist wunderbar, eignet sich aber nicht unbedingt, wenn man irgendwo unterwegs ist und schnell eine Antwort braucht, aber nicht die Stille für eine Meditation oder Kontemplation hat. Aber Ihre innere Weisheit spricht auch im täglichen Leben zu Ihnen. Man kann, wenn man es möchte, das gesamte Leben als eine spirituelle Erfahrung begreifen. Früher fiel mir das auch schwer. Ich saß manchmal stundenlang an einem Platz und meditierte. Ich wollte am liebsten den ganzen Tag meditieren und nicht so richtig am Leben teilnehmen. Es war für mich “unspirituell”. Doch dann erlebte ich es eines Tages, dass die höhere Weisheit auch im täglichen Leben zu mir sprach.
Auch diese Woche hatte ich wieder einige solche Erfahrungen. So am Monatsende drehten sich meine Gedanken wieder ständig um die Finanzen und um den Geldmangel. Ich fragte mich auch, wann sich das endlich ändern würde. Als ich in einem Laden war, wo es auch Zeitschriften und Zeitungen gibt, fiel mein Blick auf die Schlagzeile auf der ersten Seite einer bekannten Bouleward-Zeitschrift. Dort stand: “Steuergeschenk. Im März gibt es mehr Geld.” Irgendwie besserte das meine Laune schlagartig. Ich interpretierte das als Antwort auf meine Frage. Nicht, dass es im März mehr Geld geben wird, sondern dass ich in nicht allzu ferner Zukunft mehr Geld haben würde.
Ein paar Tage später machte mir die innere Weisheit bewusst, in was für Glaubenssätzen ich aber immer noch festhänge. Glaubenssätze, die im Widerspruch zu einem Leben in Reichtum und Fülle stehen. Ich stand in der Mittagspause an der Kasse der Kantine. Da man bei der Firma, bei der ich arbeite, nur mit wiederaufladbarer Karte zahlen kann, muss man immer darauf achten, dass man genug Geld auf der Karte hat. Einen Teil hatte ich schon mit der Karte bezahlt. Für die Süßigkeiten - ja, ich konnte mich mal wieder nicht beherrschen
- musste sich erst noch jemand nach dem Preis erkundigen. Während ich darauf wartete, sie endlich bezahlen zu können, fertigte die Kassiererin andere Kollegen ab. Plötzlich sagte sie zu jemandem: “Sie haben zu wenig Kredit.” Sofort fühlte ich mich angesprochen und reagierte, obwohl ich nicht gemeint war. Diese Szene zeigte mir deutlich, dass ich noch immer denke, ich habe nicht genug Geld und dann natürlich auch nicht genug Kredit zum Leben. Sobald es um den Mangel geht, fühle ich mich immer noch automatisch angesprochen. Ich musste so sehr lachen. Seit Wochen versuche ich innerlich in einem Bewusstsein der Fülle zu sein und diese Szene meines Lebens zeigte mir, dass ich das immer noch nicht so recht kann. Aber ich war dankbar dafür, dass mir das dadurch wieder bewusst wurde. Denn ist es mir erst einmal bewusst, kann ich daran arbeiten, etwas zu verändern.
Das Leben spricht natürlich nicht nur in Gelddingen zu uns. Auch bei anderen Themen hat es bei mir schon geklappt. Vor Jahren hatte ich einen Chef, der mich ziemlich nervte. Er war sehr emotional, kam meistens fünf Minuten vor Dienstschluss und wollte noch etwas Dringendes erledigt haben. Ab und zu ist das ja in Ordnung, aber eben nicht ständig. Er selbst kam nämlich oft erst mittags und arbeitete bis spät abends, während wir schon pünktlich morgens um 08:30 Uhr am Arbeitsplatz waren. Irgendwann fragte ich mich: “Wie lange soll das noch so gehen, es ist einfach nicht in Ordnung?” Ein paar Tage später ging ich bei unserer Firma durch die Eingangspforte, als ich hörte, wie jemand zu einer anderen Person sagt: “Er wird nicht mehr lange bleiben.”Sofort wusste ich intuitiv, dass das eine Botschaft der inneren Weisheit bezüglich meines Chefs war. Und tatsächlich: Es dauerte nicht lange und dieser Chef verließ das Unternehmen und wir bekamen einen neuen Chef.
Tipp: Üben Sie es doch mal bewusst, im täglichen Leben Hinweise von der inneren Weisheit zu bekommen. Am Anfang traut man sich vielleicht noch nicht so richtig und denkt, das kann doch gar nicht sein. Das sehe ich jetzt bestimmt nicht richtig. Aber mit der Zeit werden Sie immer sicherer und wissen genau, dass das Erlebte eine Antwort auf Ihre Frage ist. Wenn Sie eine Frage über Ihr Leben haben, bewegen Sie diese in Ihrem Herzen und bitten Sie Ihre innere Weisheit um Antwort. Achten Sie darauf, was Ihnen im Alltag begegnet. Das können Autobeschriftungen, Schlagzeilen, Plakate, ein Lied im Radio, ein Radiosprecher oder aber auch Menschen in Ihrer Umgebung sein, so wie in den Beispielen mit der Kassiererin und dem Chef. Wenn Sie etwas lesen oder hören, dann beobachten Sie, wann es bei Ihnen “klick” macht und Sie das berühmte Aha-Erlebnis haben. Das was Sie gesehen oder gehört haben, könnte die Antwort auf Ihre Frage sein. Sie können sich dann fragen: Wenn das ein Traum wäre, wie würde ich ihn deuten? Welche Antwort gibt mir das Gehörte oder Gelesene auf meine Frage. Schreiben Sie die Erfahrung in Ihr Tagebuch und schauen Sie, was sich in Ihrem Leben verändert. Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei, wenn Sie entdecken, wie das Leben zu Ihnen spricht.
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23.3.2009 von Anne.
Kennen Sie das? Manchmal kreisen die Gedanken immer nur um Probleme und um die Dinge, die man nicht hat. Man sieht, dass andere Menschen Dinge haben, die man selbst gerne hätte, und denkt: “Warum nicht ich?” Ich weiß nicht, wie viele unzählige Stunden meines Lebens ich damit verbracht habe, darüber nachzudenken, warum mir bestimmte Dinge “nicht vergönnt” sind. Wie leicht kann man da auf den Gedanken kommen, dass das Leben einen irgendwie ungerecht behandelt. So habe ich früher oft gedacht und tappe auch heute manchmal noch in diese Falle. Doch ist es “das Leben”, was das verursacht? Oder könnte es sein, dass jeder selbst verantwortlich für das ist, was in seinem Leben geschieht? Ganz ehrlich, ich wollte es auch nicht wahrhaben, doch ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass es so sein könnte
In der letzten Zeit habe ich immer mehr gelernt, dass zwei Werkzeuge für mich besonders wichtig sind, um glücklich zu sein: Dankbarkeit und Zufriedenheit.
Probieren Sie es einmal selbst aus: Denken Sie an Dinge, die Sie nicht haben. Wie fühlen Sie sich dabei? Dann denken Sie an Dinge, die Sie haben und für die Sie dankbar sind. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie an diese Dinge denken? Spüren Sie da nicht wenigstens ein Zipfelchen Glück?
Also: Wie kann man “ins Glück kommen”? Zunächst beginnt erst einmal alles mit dem, worauf wir unsere Aufmerksamkeit legen. Um meine Aufmerksamkeit zu verlagern, brauche ich weder Geld noch einen Partner, noch irgendetwas anderes. Ich kann das nutzen, was in mir ist. Allerdings gibt es da das Problem, dass die negativen Dinge und das Mangelbewusstsein oft so eingraviert sind in den Rillen des Verstandes, dass es auch mir nicht immer gelingt, so einfach dankbar und zufrieden zu sein. Doch meistens fällt mir etwas ein, das mir hilft, mich aus diesen Rillen herauszubewegen und das Leben von einer anderen Perspektive aus zu betrachten.
Samstag war mal wieder so ein Tag. Ich dachte nur über meinen chronischen Geldmangel nach und war frustriert darüber, dass dieser Zustand schon so lange andauert. Doch irgendwann sagte ich stopp, so kann das nicht weitergehen.
Also legte ich mich auf meine Traum-Couch. Die steht im Wohnzimmer und dort liege ich immer, wenn ich träume und neue Ideen entwickle. Diesmal fragte ich mich: Was kann ich jetzt im Moment tun, um wieder ein Zipfelchen Glück zu erhaschen oder auch mehr? Plötzlich kam mir die Idee, dass ich einen weiteren Blog kreieren könnte, einen Blog zum Thema “Schreiben”. Da ich kreativer Schreibcoach bin, bietet sich das an. Bei diesem Gedanken konnte ich das Geldthema ersteinmal loslassen. Jetzt spürte ich wieder Dankbarkeit und Zufriedenheit in meinem Herzen, als ich begann, den neuen Blog vom Layout und Text her zu kreieren. Ich war im Flow und erlebte mehr als nur ein Zipfelchen Glück.
Meine Ansicht nach ist es wichtig, dass man so oft wie möglich im Leben wirklich von innen heraus glücklich ist. Sich selbst auszudrücken mit all den Talenten, die uns bei der Geburt in unserem Gepäck mitgegeben wurden und die wir in unserem Leben nach und nach entdecken können, birgt die Chance zum Glücklichsein.
Tipp: Schreiben Sie ein Glückstagebuch. Machen Sie sich den Tag über bewusst, wofür Sie in Ihrem Leben dankbar sind und was Sie glücklich macht, damit Sie jeden Abend etwas haben, dass Sie in Ihrem Tagebuch notieren können. Ihr Glückstagebuch kann ein Begleiter für schwierige Zeiten sein, weil es Sie dann an die glücklichen Momente in Ihrem Leben erinnert und Ihnen schnell wieder hilft, die Sonne in Ihr Leben zu lassen. Indem Sie ein Glückstagebuch führen, entscheiden Sie sich jetzt eigenverantwortlich dafür, worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit legen möchten und das wird sich mit der Zeit auch auf Ihr Leben auswirken.
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16.3.2009 von Anne.
Geht es Ihnen zurzeit so wie vielen Menschen gerade? Sie haben Angst, bzw. vielleicht sogar viele Ängste?
Angst lähmt den Fluss der kreativen Kraft, der Energie, die uns glücklich sein lässt. Möglichkeiten für Angst gibt es viele: Angst, zu wenig Geld zu haben, Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, Angst vor der Zukunft, Angst vor Katastrophen, etc. Sicher fallen Ihnen da noch ein paar mehr ein.
Auch ich kenne das Thema Angst nur zu gut. Einen Großteil meiner Jugend verbrachte ich auf einem Dorf. Busse fuhren dort nur alle paar Stunden und abends gar nicht mehr. So wurde dieses Dorf für mich zu einem goldenen Käfig, denn ich verließ es fast nur, um in die Schule zu gehen. Doch dann kam die Zeit, da musste ich raus aus dem Dorf. Die Schule war vorbei, und ich musste diese vermeintliche Geborgenheit verlassen, denn ich hatte mich dazu entschlossen, in einer der nächstgrößeren Städte zu studieren. Um zur Immatrikulation zu kommen musste ich mit Bahnen und Bussen dorthin fahren und auch wieder zurückfahren. Was glauben Sie, was ich für eine Angst hatte, den Weg nicht zu finden! Den Weg hin und den Weg zurück. Warum? Weil ich es nicht kannte und mir nicht zutraute, obwohl ich schon längst erwachsen war. Aber es blieb mir nichts anderes übrig, als diesen ersten Schritt in die Freiheit zu machen, wie ein Vogel, der fliegen lernt.
Natürlich klappte damals alles. Jetzt wohne ich schon viele Jahre in der Stadt, in der ich damals studiert habe und arbeite dort. Meinen Aktionsradius habe ich inzwischen sogar bis in die USA ausgeweitet
Ich genieße die unglaubliche Freiheit, die ich gewonnen habe, weil ich Schritt für Schritt dabei bin, meine Ängste zu überwinden.
Ängste können viele Ursachen haben. Das geht zum Teil in die Kindheit zurück oder aber auch in vergangene Leben. Die gute Nachricht ist: Wenn man sich mit Liebe anfüllt, bzw. sich ganz der göttlichen Liebe oder dem Heiligen Geist hingibt, dann ist für Angst kein Platz mehr. Aber ich glaube, das ist ein lebenslanges Training.
Wie füllt man sich mit Liebe an oder gibt sich der göttlichen, universellen Liebe hin? Vielleicht haben Sie dafür eine ganz spezielle Übung. Als ich damals vor vielen Jahren so viel Angst hatte, hat mir das Mantra HU sehr geholfen. Ich hatte damals das Glück mit meinem großen Rucksack voller Ängste bei einem Psychotherapeuten zu landen, der auch für eine spirituelle Betrachtungsweise des Lebens offen war. Er sagte zu mir: “Wenn du Angst hast, ganz gleich ob in deinem Leben hier oder in deinen Träumen nachts, dann kannst du HU singen. Es wird hju ausgesprochen und hilft dir, sich mit Liebe anzufüllen. Dieses HU ist seitdem zu einem ständigen Begleiter für mich geworden.
Und was geschieht, wenn ich offen für die Liebe bin? Dann bin ich leichter glücklich, die kreativen Ideen fließen und ich werde mir wieder bewusst, dass ich von dieser allumfassenden Liebe geführt werde und mit diesem Vertrauen durchs Leben gehen kann.
Tipp: Fragen Sie Ihr Höheres Selbst, Ihren Schutzengel oder Ihren inneren Meister, wie Sie sich mit dieser allumfassenden Liebe anfüllen können. Vielleicht erhalten Sie Ihr persönliches Mantra oder eine innere Übung, die Ihnen weiterhilft. Oder Sie probieren es mal mit dem HU, so wie ich damals.
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